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Übersicht der Artikel in der Kategorie DFG

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DFG 802 Artikel
DFG fördert 14 neue Graduiertenkollegs Fristablauf: 20.06.2005
Die Antragszahlen für die Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) haben sich innerhalb der letzten zwei Jahre verdreifacht. Nachdem zur Frühjahrssitzung 37 von 70 Neuanträgen positiv begutachtet worden waren, wählte der zuständige Bewilligungsausschuss am 22. April 2005 14 Projekte zur Förderung aus. Für die kommende Bewilligungsrunde liegen sogar 98 Neuanträge vor. Der rasante Anstieg der Antragszahlen ist zum einen auf die hohe Attraktivität des DFG-Förderprogramms zurückzuführen; damit zeigt die Neuausrichtung dieses Förderinstruments aus dem Jahre 2003 Wirkung. Zum anderen sind dafür wissenschaftspolitische Gründe ausschlaggebend. So stellen sich die Universitäten mit der Einrichtung von Graduiertenkollegs auf den Bologna-Prozess zur europaweiten Vergleichbarkeit der Promotionen ein. Außerdem führt das veränderte Selbstverständnis der Universitäten als Forschungsuniversitäten zur Einrichtung von Graduiertenzentren, für die Graduiertenkollegs wichtige Bausteine sind. Auch besteht noch keine alternative Fördermöglichkeit zu DFG-Graduiertenkollegs. Sie ist aber innerhalb der seit anderthalb Jahren angekündigten und zwischen Bund und Ländern noch umstrittenen Exzellenzinitiative vorgesehen. Derzeit fördert die DFG insgesamt 269 Graduiertenkollegs, darunter 38 internationale. Für das Programm Graduiertenkollegs wendet die DFG im Jahr 2005 rund 72 Millionen Euro auf.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_16.html

Weitere Kategorien: Nachwuchsförderung - Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Nationallizenzen für Datenbanken: DFG-Förderinitiative ermöglicht bundesweiten Zugang zu digitalen Textsammlungen Fristablauf: 15.07.2005
Mit der Förderung des Erwerbs von Nationallizenzen für digitale Text- und Werkausgaben schließt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Lücke in der wissenschaftlichen Literaturversorgung: Ab Mai 2005 haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende in Deutschland unabhängig von der Zugehörigkeit zu einem Hochschulcampus Zugriff auf 18 große digitale Textsammlungen und Fachdatenbanken bekannter internationaler Wissenschaftsverlage. Die Lizenzen wurden für abgeschlossene Sammlungen erworben und stellen vor allem für die Geistes- und Sozialwissenschaften eine wichtige Forschungsressource dar. Durch die mit rund 5,9 Millionen Euro erworbenen Datenrechte wird nun deutschlandweit der Online-Zugang zu unterschiedlichen Textsammlungen ermöglicht. Darunter befinden sich umfassende Sammlungen wie "Early English Books Online" oder "The Eighteenth Century Collection Online", die mit mehreren hunderttausend digitalisierten Büchern weitgehend die englischsprachigen Publikationen der Frühen Neuzeit umfassen und eine erstklassige Ressource für die anglistische Forschung in Deutschland darstellen. Als bibliographische Datenbank stellt der "Periodicals Contents Index" über 14 Millionen Nachweise aus 4.600 geistes- und sozialwissenschaftlichen Zeitschriften der Jahre 1770 bis 1995 zur Verfügung. Für die historische und politikwissenschaftliche Forschung wichtig ist die "Comintern Online Datenbank", gemeinsam mit dem "Declassified Documents Reference System" und den "National Security Archives". Ansprechpartner bei der DFG ist Dr. Ralf Goebel, DFG, Bereich Wissenschaftliche Informa-tionssysteme, Tel.: 0228-885-2358. E-Mail: Ralf.Goebel.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/lis/ssg

Weitere Kategorien: Allgemeines - Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst
Neuausrichtung der agrarwissenschaftlichen Forschung - DFG legt Denkschrift vor Fristablauf: 18.07.2005
Die Aufgabenfelder der Agrarwissenschaft sind vielgestaltiger denn je. Die fortschreitende Liberalisierung des Welthandels, der globale Klimawandel und ein rasantes Bevölkerungswachstum lassen ihre große Verantwortung sowohl im nationalen als auch im internationalen Kontext immer deutlicher werden. Zu diesen Ergebnissen kommt die neue Denkschrift Perspektiven der agrarwissenschaftlichen Forschung, die jetzt in deutscher und englischer Sprache von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) herausgegeben wurde. Der von einer Arbeitsgruppe der Senatskommission für Stoffe und Ressourcen in der Landwirtschaft erarbeitete Band steht im Zusammenhang mit unterschiedlichen Aktivitäten der DFG zur Positionierung der Agrarwissenschaft im universitären Umfeld. Hierzu dient beispielsweise ein im April 2005 gemeinsam mit der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) initiiertes Zukunftsforum, das eine Plattform für den Austausch zwischen Theorie und Umsetzung in Agrar- und Ernährungswissenschaft schaffen soll. Die Veröffentlichung geht zudem einher mit einer Reihe weiterer Veranstaltungen, um die Umsetzung der Empfehlungen mit verschiedenen Entscheidungsträgern und der Wissenschaftsgemeinschaft zu diskutieren. Ansprechpartnerin für weitere Informationen ist Dr. Heike Velke, Gruppe Lebenswissenschaften 1, Tel. 0228/885-2341, heike.velke.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_25.html

Weitere Kategorien: Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Erste ERA-Chemistry-Ausschreibung Fristablauf: 29.07.2005
Die Ausschreibung zum Thema "Hierarchisch organisierte chemische Strukturen: Von Molekülen zu Hybridmaterialien" des europäischen Forschungsförderungsnetzwerkes ERA-Chemistry ist in mehrfacher Hinsicht die erste ihrer Art. Ausgewählte europäische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben zusammen mit Wissenschaftsadministratoren bei dieser Ausschreibung nicht nur das Thema spezifiziert, sondern auch die Modalitäten der gemeinsamen Antragstellung, Begutachtung und Finanzierung festgelegt. ERA-Chemistry verfolgt damit das Ziel, durch Anregungen aus der Wissenschaft den Ablauf von Ausschreibungsverfahren zu optimieren. Dieses Vorgehen hat auf europäischer wie auf nationaler Ebene Modellcharakter. ERA-Chemistry ist eine der seit 2004 von der Europäischen Union geförderten ERA-NETs (European Research Area - NETworking) Initiativen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Koordinierung nationaler Forschungsaktivitäten zu verbessern und zu gemeinsamen Projekten und Programmen zu vernetzen. In diesem Programm finanziert die EU nur die Vernetzung, während das Geld für die Forschung selbst von den nationalen Forschungsförderungsinstitutionen beigesteuert wird. An ERA-Chemistry beteiligen sich elf nationale Research Councils aus Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweiz und Spanien unter Koordination der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die erste Ausschreibung von ERA-Chemistry wendet sich an alle bei den ERA-Chemistry-Organisationen als Antragsteller antragsberechtigte Wissenschaftler, vor allem aber an jüngere Chemiker, deren Promotion noch nicht länger als zehn Jahre zurückliegt. Das Thema soll das Verständnis der Chemie vom Molekül auf die supramolekulare Ebene erweitern und das mechanistische und theoretische Verständnis von Molekülverbünden entwickeln. Termin. 29. Juli 2005 Weitere Informationen erteilen Dr. Markus Behnke, federführender ERA-Chemistry-Sekretär (markus.behnke@dfg.de, Tel. 0228/885-2181) und Dr. Karlheinz Schmidt, ERA-Chemistry-Koordinator (karlheinz.schmidt@dfg.de, Tel. 0228/885-2318).
http://www.dfg.de/info_wissenschaftler/nw/aktuelles/2005/era_chemistry.html

Weitere Kategorien: Internationales - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Informationen zur Exzellenzinitiative jetzt online Fristablauf: 01.08.2005
Nach der Einigung der Regierungschefs von Bund und Ländern über die "Exzellenzinitiative zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen" haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat (WR) mit der Umsetzung des Programms begonnen. Informationen zu den drei Förderlinien des Programms - Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses - Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung - Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung sind jetzt auch im Internet abrufbar. Neben einer Kompaktdarstellung der drei Förderlinien, einer Liste der Ansprechpartner und Angaben zum Zeitplan findet sich dort auch eine Liste häufig gestellter Fragen (FAQ). Wie viele Graduiertenschulen und Exzellenzcluster sind pro Universität möglich? Ist die Beteiligung außeruniversitärer Einrichtungen möglich? Wozu sind Absichtserklärungen nötig? Dies sind nur einige der Aspekte, die in diesem Fragenkatalog angesprochen werden. Alle Hinweise auf diese Fragen stehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt unter dem Vorbehalt der Festlegung der Förderbedingungen durch die von DFG und Wissenschaftsrat eingesetzte Gemeinsame Kommission.
http://www.dfg.de/exzellenzinitiative

Weitere Kategorien: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
DFG und Wissenschaftsrat begrüßen Einigung über Exzellenzinitiative Fristablauf: 01.08.2005
Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Ernst-Ludwig Winnacker, und der Vorsitzende des Wissenschaftsrates (WR), Professor Karl Max Einhäupl, begrüßen, dass sich Bund und Länder heute auf die "Exzellenzinitiative zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen" geeinigt haben. Bund und Länder werden der DFG zur Durchführung des Programms - vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch die gesetzgebenden Körperschaften - ab 2006 bis 2011 insgesamt 1,9 Milliarden Euro zusätzliche Mittel für drei Förderlinien zur Verfügung stellen. - Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses - Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung - Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung Antragsberechtigt werden Universitäten sein, jeweils vertreten durch ihre Leitung. Beabsichtigt ist, etwa 40 Graduiertenschulen mit jeweils rund 1 Million Euro pro Jahr und etwa 30 Exzellenzcluster mit jeweils rund 6,5 Millionen Euro pro Jahr zu fördern. Die Förderung in der dritten Förderlinie (Zukunftskonzepte) setzt die positive Bewertung von mindestens einem Exzellenzcluster und mindestens einer Graduiertenschule voraus. Auf diese dritte Förderlinie werden zusätzliche Mittel in substanzieller Höhe entfallen, die im Einzelfall den in den beiden ersten Förderlinien jeweils ausgeschütteten Mitteln vergleichbar sein können. Das Programm wird - sobald die rechtlichen Voraussetzungen zu seiner Finanzierung geschaffen sind - von der DFG in allen drei Förderlinien ausgeschrieben. Die DFG wirkt bei der Durchführung mit dem Wissenschaftsrat zusammen. Der Förderzeitraum beträgt jeweils fünf Jahre. Die Antragstellung erfolgt in zwei Stufen (Antragsskizzen und Vollanträge). Universitäten, die beabsichtigen, sich zu bewerben, werden bis zum 1. August um eine Absichtserklärung gebeten. Die genauen Förderbedingungen werden im Laufe des August 2005 festgelegt und den Universitäten übermittelt. Die Übersendung der Antragsskizzen wird danach bis Ende September 2005 erwartet. In den Geschäftsstellen der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates stehen Ihnen als Ansprechpartner/innen zur Verfügung: Für die erste und zweite Förderlinie: Dr. Beate Konze-Thomas, Tel.: 0228/885-2254, E-Mail: beate.konze-thomas.mail.dfg.de Für die Förderlinie "Graduiertenschulen": Dr. Jörg Schneider, Tel.: 0228/885-2424, E-Mail: joerg.schneider.mail.dfg.de Für die Förderlinie "Exzellenzcluster": Dr. Klaus Wehrberger, Tel.: 0228/885-2355, E-Mail: klaus.wehrberger.mail.dfg.de Dr. Anne Lipp, Tel.: 0228/885-2423, E-Mail: anne.lipp.mail.dfg.de Für die Förderlinie "Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung": Dr. Sabine Behrenbeck, Tel.: 0221/3776-234, E-Mail: behrenbeck.mail.wissenschaftsrat.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_33.html

Weitere Kategorien: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Abkommen ermöglicht deutsch-chinesische Transregio Fristablauf: 15.08.2005
Deutsch-chinesischen Forschungsteams steht ab sofort die Möglichkeit offen, in Transregio-Sonderforschungsbereichen mit einem Standort in China zusammenzuarbeiten. Transregio sind Sonderforschungsbereiche, die an mehreren Standorten angesiedelt sind. Ein im April 2005 in Peking geschlossenes Abkommen über die gemeinsame Förderung von deutsch-chinesischen Kooperationsprojekten zwischen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Nationalen Wissenschaftsorganisation der Volksrepublik China, der National Natural Science Foundation of China (NSFC), ermöglicht dies. Dr. Suzanne Zittartz-Weber, Tel. 0228/885-2388, E-Mail suzanne.zittartz-weber.mail.dfg.de Dr. Klaus Wehrberger, Gruppe Sonderforschungsbereiche, Tel. 0228/885 -2355, E-Mail klaus.wehrberger.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/koordinierte_programme/sonderforschungsbereiche/sfb_international/index.html

Weitere Kategorien: Internationales - Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Bernd Rendel-Preis der DFG für junge Geowissenschaftler Fristablauf: 01.09.2005
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vergibt 2005 erneut den Bernd Rendel-Preis an junge, nicht promovierte Diplom-Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (Geologen, Mineralogen, Geophysiker, Ozeanographen, Geodäten). Die mit je 2000 Euro dotierten Preise werden aus den vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwalteten Erträgen der Bernd Rendel-Stiftung finanziert und sollen von den Preisträgern für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden. Als Kriterien für die Preisvergabe gelten Qualität und Originalität der bisherigen Forschungsarbeiten, die jedoch nicht abgeschlossen sein müssen (Diplomarbeiten, laufende Dissertationen oder andere Arbeiten). Besondere Beachtung bei der Preisvergabe finden der gewählte Forschungsansatz sowie das wissenschaftliche Potenzial der Kandidatinnen und Kandidaten. Möglich sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge von Kandidaten durch Dritte. Die Bewerbungsunterlagen sollen eine kurze (maximal einseitige) Begründung mit Hinweis auf die Verwendung des Preises enthalten sowie einen kurzen tabellarischen Lebenslauf und Exemplare relevanter Arbeiten (Diplomarbeit, Manuskripte, Sonderdrucke) beziehungsweise eine kurze Beschreibung laufender Arbeiten. Für die Preisvergabe 2005 sind die Unterlagen bis zum 01. September 2005 zu schicken an: Deutsche Forschungsgemeinschaft Dr. Ute Weber Bernd Rendel-Preis 2005 Kennedyallee 40 53175 Bonn Rückfragen richten Sie bitte an Dr. Ute Weber, Gruppe Physik, Mathematik, Geowissenschaf-ten, Tel.: 0228/885-2760, E-Mail: ute.weber.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/preise/bernd_rendel_preis.html

Weitere Kategorien: Nachwuchsförderung - Preise + Wettbewerbe - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Schwerpunktprogramm 1230: "Mechanismus des Zelleintritts und der Persistenz von Genvektoren" Fristablauf: 05.09.2005
The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) has decided to establish "Mechanisms of gene vector entry and persistence" as a new Priority Programme. Emerging gene-based therapies have shown surprising efficiency as well as severe side effects. The Research Priority Programme "Mechanisms of gene vector entry and persistence" creates a multidisciplinary forum to address basic mechanisms of gene delivery into somatic cells, with a focus on hematopoietic and lymphatic systems. Projects investigating -cell entry, -episomal maintenance and -chromosomal insertion of transgenes are encouraged. Proposals must be submitted to the DFG (in English) by Monday 5 September 2005 with the keyword "gene vector entry". It is anticipated that funding of individual projects will be able to commence in January 2006. Funding proposals can be made for a three year period. For further information on the programme, contact the programme's scientific coordinator Prof. Christopher Baum, Hannover Medical School, Department IV: Children's Hospital - Pediatric Department of Hematology and Oncology, Carl-Neuberg-Strasse 1, D-30625 Hannover, GERMANY, Tel. +49(0)511 / 532 6067 e-mail: baum.christopher.mail.mh-hannover.de For information on submitting proposals, contact Office LA8, Dr. Tobias Grimm, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Tel.: +49(0)228/885 2325, e-mail: tobias.grimm.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_12_05.html

Weitere Kategorien: Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Schwerpunktprogramm 1171 "Frühe Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozesse. Zur Genese und Entwicklung frühkeltischer Fürstensitze und ihres territorialen Umlandes" Fristablauf: 15.09.2005
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Jahr 2003 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Frühe Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozesse. Zur Genese und Entwicklung frühkeltischer Fürstensitze und ihres territorialen Umlandes" beschlossen. Das Programm geht jetzt in die zweite Förderperiode. Im Mittelpunkt des Schwerpunktprogramms steht die archäologische und naturwissenschaftliche Erforschung von siedlungsgeographischen Zentralisierungsprozessen des 7. bis 4. Jahrhunderts v. Chr. in Süddeutschland und den angrenzenden Regionen. Zum besseren Verständnis dieser Thematik werden ergänzend Untersuchungen zu Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozessen in archaischer Zeit südlich und südwestlich der Alpen gefördert. Das Programm ist somit interdisziplinär konzipiert: Neben der Ur- und Frühgeschichte sind die Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Historische Geographie/Kulturgeographie, Archäobotanik, Archäozoologie und Paläoanthropologie eingebunden. Anträge für die zweite zweijährige Förderperiode sind bis 15. September 2005 bei der Geschäftsstelle der DFG einzureichen. Hinweise zur Antragstellung erteilt Dr. Hans-Dieter Bienert, Tel.: 0228/885-2246, E-Mail: Hans-Dieter.Bienert.mail.dfg.de. Die fachlichen Koordinatoren des Programms sind beim Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege, PD Dr. Dirk L. Krausse, Tel.: 0711/66463-142, E-Mail: dirk.krausse.mail.lda.bwl.de, und stellvertretend Dr. Jörg Biel, 0711/66463-502, E-Mail: joerg.biel.mail.lda.bwl.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_20_05.html

Weitere Kategorien: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Deutsche Forschungsgemeinschaft legt Jahresbericht 2004 vor Fristablauf: 15.09.2005
Für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stand das Jahr 2004 ganz im Zeichen der Innovation. Grundlegende Neuerungen bei den Förderprogrammen erhöhten deren Attraktivität. Gleichzeitig forcierte die DFG ihr Engagement auch im europäischen Bereich. Als Beispiele für Modernisierungen im Bereich der Förderprogramme nennt DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker in seinem Vorwort die 2004 vollzogene Weiterentwicklung der Sonderforschungsbereiche, bei denen das Auswahlverfahren durch die Einführung einer Panelbegutachtung wesentlich verkürzt werden konnte. Eine Neuausrichtung erfuhr auch das Schwerpunktprogramm. Hier wird bei der Bewilligung nun mehr Wert auf eine deutschlandweite Vernetzung der Forschungsvorhaben gelegt. Zudem wurde 2004 die Altersgrenze beim Emmy Noether-Programm abgeschafft. Die Veränderungen bei den Graduiertenkollegs, die eine stärkere thematische Eingrenzung, bessere finanzielle Ausstattung sowie eine verstärkte Internationalisierung vorsehen, wurden ebenfalls spürbar: Sie führten zu einer Steigerung der Antragszahlen um rund 50 Prozent. 2004 wurden auch erstmals ein deutsch-chinesisches und sechs deutsch-französische Graduiertenkollegs eingerichtet. Insgesamt beliefen sich die Einnahmen der DFG im vergangenen Jahr auf 1,307 Milliarden Euro. Davon kamen 58,0 Prozent vom Bund, 41,7 Prozent von den Ländern und 0,3 Prozent aus Stiftungen und sonstigen privaten Zuwendungen. Von diesem Geld konnten unter anderem 9 163 Wissenschaftlerstellen, 8 823 halbe Stellen für Wissenschaftler, 3 731 Doktoranden- sowie 1 037 Postdoktorandenstipendien finanziert werden. Die DFG bearbeitete im Jahr 2004 in der Allgemeinen Forschungsförderung insgesamt 15 173 Anträge. Davon wurden 7 840 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 785,6 Millionen Euro bewilligt. Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG Dr. Eva-Maria Streier Direktorin Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kennedyallee 40 D-53175 Bonn Telefon +49-(0)-228-885-2250 E-Mail: em.streier.mail.dfg.de Telefax +49-(0)-228-885-2180
http://www.dfg.de/jahresbericht/

Weitere Kategorien: Allgemeines - Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Förderung Deutsch-Italienisch-Französische Forschungskonferenzen in den Geistes- und Sozialwissenschaften Fristablauf: 15.09.2005
Im Rahmen der "DFG/Villa Vigoni/ Maison des Sciences de l'Homme-Forschungskonferenzen in den Geistes- und Sozialwissenschaften" treffen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur gemeinsamen Bearbeitung von Forschungsfragen zusammen. Ziel ist dabei vor allem die Bildung von Netzwerken und längerfristigen Forschungskooperationen. Deshalb umfasst jede Forschungskonferenz zwei bis drei Arbeitstreffen der beteiligten Wissenschaftler. Der Antrag für eine Forschungskonferenz muss von mindestens zwei WissenschaftlerInnen aus mindestens zwei der drei beteiligten Länder gestellt werden. Antragsfrist: 15. September 2005
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/foerderinitiativen_projektgruppen/foerderinitiativen/geisteswissenschaften/download/forschungskonferenzen_07_11_03.pdf

Weitere Kategorien: Internationales - Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst
DFG wird Partner im Netzwerk "Knowledge Exchange" Fristablauf: 30.09.2005
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat als vierter Partner ein internationales Abkommen zum Netzwerk "Knowledge Exchange" unterzeichnet. Diese gemeinsame Initiative mit nationalen Fördereinrichtungen aus Großbritannien, den Niederlanden und Dänemark dient dem Ausbau der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) für Forschung und Lehre. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Entwicklung gemeinsamer Strategien und die Vereinbarung einheitlicher oder kompatibler technischer Lösungen. Sie sollen dafür sorgen, dass Wissenschaftler und Studierende mit nutzerfreundlichen Systemen über nationale Grenzen hinaus Zugang zu allen wissenschaftlich relevanten Informationen erhalten. Der Einsatz von ICT in Forschung und Lehre wird mit Blick auf die wachsende internationale Vernetzung in der Wissenschaft immer bedeutsamer. "Knowledge Exchange" soll daher die bisher eher unverbindliche internationale Kooperation im Bereich der Informationsversorgung durch feste Strukturen ersetzen. Die Partner im Netzwerk - neben der DFG das britische JISC (Joint Informations Systems Committee), die niederländische SURF (Stiftung für die Zusammenarbeit im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie für Forschung und Lehre) und die dänische DEF (Danish Electronic Research Library) - wollen auf eine gemeinsame Infrastruktur und gemeinsame Standards hinarbeiten. Dazu gehören die Umgestaltung der technischen Systeme ebenso wie Dienstleistungen für wissenschaftliche Nutzer. Neben der Verbesserung des Informationsaustauschs und Wissenstransfers soll die enge Kooperation auch eine gemeinsame Struktur für das Gebiet des digitalen Lernens, Lehrens und Forschens schaffen und sichern. Der Aufbau internationaler "Virtual Research Environments" würde deutschen Wissenschaftlern beispielsweise eine komplette Kommunikationsumgebung in den jeweiligen Arbeitsgebieten vermitteln. Mit ihren gemeinsamen Anstrengungen erhofft der Verbund darüber hinaus, auch europäische Entwicklungen im Bereich der Informationstechnologie zu beeinflussen. Die Arbeit des Netzwerkes wird von einem zentralen Büro aus koordiniert, das seinen Sitz zunächst in Kopenhagen in den Räumen der Danish National Library Authority haben wird und im September 2005 seine Arbeit aufnimmt. Ansprechpartnerin bei der DFG ist Dr. Sigrun Eckelmann, Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS), Tel.: 0228/885-2344, E-Mail: gudrun.eckelmann.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/lis

Weitere Kategorien: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Schwerpunktprogramm 1209 "Die hellenistische Polis als Lebensform. Urbane Strukturen und bürgerliche Identität zwischen Tradition und Wandel" Fristablauf: 15.10.2005
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Die hellenistische Polis als Lebensform. Urbane Strukturen und bürgerliche Identität zwischen Tradition und Wandel" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Ziel ist es, die Entwicklung der hellenistischen Polis nicht, wie bislang üblich, als statisches Gebilde zu untersuchen, sondern in einer veränderten Sichtweise als eine bürgerliche Organisationsform zu betrachten, die mittels sich wandelnder politischer, sozialer und religiöser Ordnungssysteme immer wieder ein Maximum an Selbstbestimmung, Interessenausgleich und innerer Stabilität anstrebte und von der Anpassung an veränderte äußere Rahmenbedingungen geprägt gewesen ist. Anders als bisher soll dabei das 4. Jahrhundert v. Chr., besonders aber die hellenistische Zeit, nicht mehr als Epoche des Niedergangs der in klassischer Zeit blühenden Polis begriffen werden. Vielmehr soll angesichts der Fülle neuer Polisgründungen und der immensen Ausbreitung griechischer Stadtkultur im Hellenismus untersucht werden, welche Anpassungsphänomene zum nachhaltigen Erfolg der Polis in dieser Zeit geführt haben. Anträge für die erste zweijährige Förderperiode sind in achtfacher Ausfertigung bis zum 15. Oktober 2005 unter dem Kennwort "SPP 1209/1" bei der Geschäftsstelle der DFG einzureichen. Hinweise zur Antragstellung erteilt Dr. Hans-Dieter Bienert, Tel.: 0228/885-2246, E-Mail: Hans-Dieter.Bienert.mail.dfg.de. Fachlicher Koordinator ist Prof. Dr. Martin Zimmermann, LMU München, Historisches Seminar - Abteilung Alte Geschichte Tel.: 089/2180-5385, E-Mail: Martin.Zimmermann.mail.lrz.uni-muenchen.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_21_05.html

Weitere Kategorien: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst
Publikationsstrategien im Wandel: DFG-Studie belegt steigende Akzeptanz und Bedeutung von Open Access Fristablauf: 17.10.2005
Die Verbreitung von Forschungsergebnissen über spezielle, für den Nutzer kostenlos zugängliche Plattformen im Internet (Open Access) wird von einem Großteil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche befürwortet. Trotzdem hat bisher nur etwa jeder Zehnte von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, eigene Beiträge im Open Access verfügbar zu machen. Dies zeigt eine Umfrage zum Publikations- und Rezeptionsverhalten von Wissenschaftlern, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Sommer 2004 in Auftrag gegeben hatte und deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Die Studie vermittelt somit wichtige Erkenntnisse zu einem bislang zwar viel diskutierten, aber nicht ausreichend mit Daten belegten Wandel auf dem Publikationsmarkt. Open Access soll den wissenschaftlichen Austausch innerhalb der Scientific Community erleichtern. Da frei zugängliche Publikationen häufiger zitiert werden, steigert Open Access die Sichtbarkeit der Forschungsergebnisse und kann somit das Renommee der Wissenschaftler deutlich erhöhen. Mit der Unterzeichnung der "Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" hatte sich die DFG bereits am 22. Oktober 2003 verpflichtet, den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen im Internet maßgeblich zu unterstützen und zu propagieren. Ansprechpartner bei der DFG sind: Dr. Johannes Fournier, Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme, Tel.: 0228/885-2418, E-Mail: Johannes.Fournier.mail.dfg.de Dr. Alexis-Michel Mugabushaka, Bereich Informationsmanagement, Tel.: 0228/885-2849, E-Mail: Alexis-Michel.Mugabushaka.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_50.html
http://www.dfg.de/lis/

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DFG unterstützt "Materials World Network": Europäisch-amerikanische Zusammenarbeit in der Materialforschung Fristablauf: 17.10.2005
Die National Science Foundation (NSF) der USA und verschiedene europäische Förderorganisationen setzen ihre Kooperation im Rahmen des "Materials World Network" fort und regen damit eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den USA und Europa auf dem Gebiet der Materialforschung an. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beteiligt sich zum dritten Mal an dieser Initiative, die dazu beitragen soll, Gemeinschaftsprojekte in der Materialforschung mit koordinierter Förderung durch die nationalen Förderorganisationen möglich zu machen. Im Rahmen des Materials World Network können nun erneut deutsch-amerikanische Gemeinschaftsanträge gestellt werden. Die Begutachtung und Entscheidungsfindung wird zwischen NSF und DFG abgestimmt, die Förderung erfolgt separat. Da für diese Projekte keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung stehen, können nur herausragende Vorhaben in die Förderung aufgenommen werden. Anträge werden bis zum 17. Oktober 2005 entgegengenommen und sollten von den Kooperationspartnern gemeinsam eingereicht werden. Interessenten werden gebeten, sich vor der Antragstellung mit der DFG-Geschäftsstelle in Verbindung zu setzen. Fragen zu den allgemeinen Rahmenbedingungen beantwortet Dr.-Ing. Burkhard Jahnen, Tel.: 0228/885-2487, E-Mail: burkhard.jahnen.mail.dfg.de. Für fachspezifische Fragen wenden Sie sich bitte an die folgenden Ansprechpartner: Ingenieurwissenschaftliche Werkstoffforschung: Dr.-Ing. Burkhard Jahnen, Tel.: 0228/885-2487, E-Mail: burkhard.jahnen.mail.dfg.de Dr.-Ing. Frank Fischer, Tel.: 0228/885-2374, E-Mail: frank.fischer.mail.dfg.de Physikalische Materialforschung: Dr. Michael Kleinschmidt, Tel.: 0228/885-2351, E-Mail: michael.kleinschmidt.mail.dfg.de Chemische Materialforschung: Dr.-Ing. Georg Bechtold, Tel.: 0228/885-2818, E-Mail: georg.bechtold.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/ausschreibungen_mit_internationalem_bezug/info_wissenschaft_19_05.html
http://www.nsf.gov/pubs/2005/nsf05594/nsf05594.htm

Weitere Kategorien: Internationales - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Neuer "Ombudsman der DFG" hat die Arbeit aufgenommen Fristablauf: 19.10.2005
Autorschaftsstreitigkeiten, Plagiatsvorwürfe, mangelnde Sicherung wissenschaftlicher Daten und Forschungsbehinderung gehören zu den Schattenseiten wissenschaftlichen Arbeitens. Als Anlaufstelle für Fragen guter wissenschaftlicher Praxis hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 1999 das Gremium "Ombudsman der DFG" eingerichtet, das allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern offen steht. Das Gremium hat nach sechs Jahren erfolgreicher Arbeit seine Aufgaben an die drei neu berufenen Mitglieder übergeben. Der neue Ombudsman besteht aus der Sprecherin, der Biowissenschaftlerin Professor Ulrike Beisiegel, Hamburg, dem Rechtswissenschaftler Professor Wolfgang Löwer, Bonn, und dem Naturwissenschaftler Professor Siegfried Hunklinger, Heidelberg. Das Gremium wird nicht nur die Bearbeitung der stetig wachsenden Zahl von Anrufungen fortführen, sondern auch neue Aufgaben angehen. "Wir wollen die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis noch stärker im Bewusstsein der Wissenschaftsgemeinschaft verankern", sagt Beisiegel über ihre Ziele. Fragen zum Thema beantwortet Ulrike Hagena-Schmedding, Justitiariat der DFG, Tel. 0228/885-2679, E-Mail: Ulrike.Hagena-Schmedding.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_52.html
http://www.rrz.uni-hamburg.de/dfg_ombud/
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/reden_stellungnahmen/download/empfehlung_wiss_praxis_0198.pdf.

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Schwerpunktprogramm 1236 "Synthese, 'in situ'-Charakterisierung und quantenmechanische Modellrechnungen von Geomaterialien, Oxiden, Carbiden und Nitriden unter extrem hohen Drücken und Temperaturen" Fristablauf: 22.10.2005
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Synthese, 'in situ'-Charakterisierung und quantenmechanische Modellrechnungen von Geomaterialien, Oxiden, Carbiden und Nitriden unter extrem hohen Drücken und Temperaturen" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Das Schwerpunktprogramm wird voraussichtlich ab Mai 2006 gefördert. Ziel ist es, die signifikanten Fortschritte bei der Entwicklung von Laser-geheizten Diamantstempelzellen, Vielstempelpressen und parameterfreien quantenmechanischen Modellrechnungen zu nutzen, um neue Erkenntnisse bezüglich der Synthese, der Charakterisierung und des Verständnisses der Eigenschaften von Strukturen mit sehr hohen Dichten zu gewinnen, wie sie im Erdmantel und als anorganische Verbindungen in bisher unbekannten Strukturtypen vorkommen. Konkret sollen folgende Fragen beantwortet werden: Welche neuen Phasen können unter extremen Druck- beziehungsweise Temperaturbedingungen synthetisiert werden? Welche physikalischen Eigenschaften haben sie - und wie ist ihre Stabilität? Können neue Erkenntnisse über ihre Struktur-Eigenschaftsbeziehungen unser Verständnis ihrer Kristallchemie, ihres Kristallwachstums und ihrer geowissenschaftlichen Bedeutung vertiefen? Besteht die Möglichkeit, gezielt neue Verbindungen herzustellen? Anträge für die erste dreijährige Förderperiode sind spätestens bis zum 22. Oktober 2005 bei der Geschäftsstelle der DFG, z. Hd. Dr. Susanne Faulhaber, einzureichen. Der Antrag sollte in englischer Sprache verfasst sein, der Kostenplan zusätzlich auf Deutsch. Ein weiteres Exemplar des Antrages erbitten wir an den Koordinator, Prof. Dr. Björn Winkler, Universität Frankfurt, Institut für Mineralogie, Abteilung Kristallographie, Senckenberganlage 30, 60054 Frankfurt am Main, zudem eine Zusammenfassung des Antrags per E-Mail an jasmin.sowa.mail.dfg.de. Hinweise zur Antragstellung erteilt Dr. Susanne Faulhaber, Tel.: 0228/885-2363, E-Mail: susanne.faulhaber.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_25_05.html

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Schwerpunktprogramm 1234 "Sprachlautliche Kompetenz: Zwischen Grammatik, Signalverarbeitung und neuronaler Aktivität" Fristablauf: 31.10.2005
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Sprachlautliche Kompetenz: Zwischen Grammatik, Signalverarbeitung und neuronaler Aktivität" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Ziel des Schwerpunktprogramms ist die Erforschung der sprachlautlichen kognitiven, artikulatorischen und perzeptiven Fähigkeiten des Menschen. Die Untersuchungen stehen im Schnittpunkt zwischen den in der Phonologie erforschten Lautsystemen, dem durch die Phonetik und Psycholinguistik etablierten Wissen über Artikulation, Perzeption und Spracherwerb und den in der Neurolinguistik untersuchten neuronalen Korrelaten sprachlautlicher Verarbeitung. Weitere Informationen sowie die ausführliche Ausschreibung des Schwerpunktprogramms einschließlich der Festlegung genauer Ein- und Ausschlusskriterien sind im Internet abrufbar. Anträge für zunächst drei Jahre (in englischer Sprache) müssen bis spätestens 31. Oktober 2005 unter Angabe des Stichworts SPP 1234 bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, eingegangen sein. Weitere Informationen erteilen der Koordinator des Schwerpunktprogramms, PH.D. Hubert Truckenbrodt, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Seminar für Sprachwissenschaft, Wilhelmstraße 19. 72074 Tübingen, E-Mail hubertt.mail.uni-tuebingen.de, und die zuständige Programmdirektorin der DFG, Dr. Susanne Anschütz, Tel.: 0228/885-2528, E-Mail: Susanne.Anschuetz.mail.dfg.de.
http://www.spp1234.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_13_05.html

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Schwerpunktprogramm 1243 "Quantentransport auf molekularer Ebene" Fristablauf: 01.11.2005
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Quantentransport auf molekularer Ebene" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die Molekulare Elektronik gilt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Ablösung der Silizium-basierten Mikroelektronik, wenn die Halbleiterentwicklung an die Grenzen einer weiteren Miniaturisierung stößt. Der Einsatz von organischen Molekülen in nanoskaligen nichtlinearen Schaltkreisen eröffnet neue Möglichkeiten für die Entwicklung von Bauelementen, die sich sowohl in ihrer Herstellung und Funktionalität als auch in ihrer Architektur von herkömmlichen Bauelementen unterscheiden werden. Doch bereits die grundlegende Frage, wie der Strom durch ein einzelnes Molekül fließt, ist bisher nicht ausreichend verstanden. Das erklärte Ziel des Schwerpunktprogramms ist, die notwendige Forschungsaktivität in diesem Feld durch die Kombination von unterschiedlichen theoretischen Zugängen und experimentellen Techniken zu bündeln und ein physikalisches Bild für den Ladungstransport auf molekularer Ebene zu erarbeiten. Anträge (in englischer Sprache) für die erste zweijährige Förderperiode sind in zweifacher Ausfertigung sowie per CD ROM, die neben dem Antrag auch alle Anlagen (Publikationen, Angebote etc.), vorzugsweise als .pdf, enthalten soll, bis spätestens 1. November 2005 unter dem Kennwort "Quantentransport" bei der Geschäftsstelle der DFG, z. Hd. Dr. Michael Kleinschmidt, einzureichen. Hinweise zur Antragstellung erteilt Dr. Michael Kleinschmidt, Tel.: 0228/885-2351, E-Mail: michael.kleinschmidt.mail.dfg.de. Fachlicher Koordinator ist Prof. Dr. Thomas Frauenheim, Universität Paderborn, Department Physik, Fachbereich 6 - Theoretische Physik, Tel.: 05251/602336, E-Mail: frauenheim.mail.phys.uni-paderborn.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_22_05.html

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Schwerpunktprogramm 1253 "Optimierung mit partiellen Differenzialgleichungen" Fristablauf: 01.11.2005
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Optimierung mit partiellen Differenzialgleichungen" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Das Schwerpunktprogramm wird voraussichtlich ab Mai 2006 in die Förderung aufgenommen. Sein Ziel wird es sein, den Übergang zu vollziehen von modellgestützter numerischer Simulation zu modellgestütztem optimalen Design und der optimalen Steuerung komplexer Prozesse mit verteilten Parametern. Dies ist in enger Verzahnung von modernen methodischen Ansätzen der Numerik und der Optimierung zu vollziehen und soll im Kontext aktueller exemplarischer Anwendungen aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften geschehen, deren mathematische Modelle durch Systeme von partiellen Differenzialgleichungen beschrieben werden. Die zu fördernden Projekte sollen insbesondere in der ersten Phase schwerpunktmäßig methodenorientiert sein und sich auf aktuelle Anwendungen in industriellen, ökonomischen, medizinischen und ingenieurtechnischen Bereichen beziehen. Sie sollten neben der wissenschaftlichen Qualität aus mathematischer Sicht innovativ sein, sich eindeutig auf die Optimierung mit partiellen Differenzialgleichungen beziehen, eine enge Verbindung mit aktuellen Anwendungen aufweisen. In das Schwerpunktprogramm können nur solche Projekte aufgenommen werden, die wenigstens zwei dieser inhaltlichen Kriterien erfüllen, wobei besonderer Wert auf innovative methodische Ansätze gelegt wird. Begrüßt werden Verbundprojekte eng kooperierender Arbeitsgruppen. Mögliche Kooperationen, inhaltlich wie personenbezogen, sollten in den Anträgen klar herausgestellt werden. Anträge für zunächst drei Jahre müssen (in englischer Sprache) bis spätestens 1. November 2005 unter Angabe des Stichworts SPP 1253 bei der DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, eingegangen sein. Weitere Informationen zum Programm erteilt Prof. Dr. Günter Leugering, Institut für Angewandte Mathematik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Martensstr. 3, 91058 Erlangen, Tel.: 09131/85-27509, E-Mail: leugering.mail.am.uni-erlangen.de. Informationen zur Antragstellung bei der DFG erteilt der zuständige Programmdirektor, Dr. Frank Kiefer, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Tel.: 0228/885-2567, E-Mail: frank.kiefer.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_16_05.html
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/formulare/schwerpunktprogramme.html

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Potenziale stärken, Freiräume schaffen - Erwartungen der Wissenschaft an ein Regierungsprogramm des Bundes Fristablauf: 30.11.2005
Um Innovationen entstehen zu lassen, muss es einfacher werden, Erkenntnisse in der Forschung zu gewinnen und diese in Arbeitsplätze umzusetzen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Max-Planck-Gesellschaft richten daher an die nächste Bundesregierung folgende Vorschläge: 1. Exzellente Wissenschaft stärken Innovationen entstehen aus dem Wirken der Hochschulen und der außeruniversitären Forschungseinrichtungen in einem vernetzten Prozess, der die Ideenbildung, die Erforschung der wissenschaftlichen Grundlagen, die Lehre und die anwendungsorientierte Forschung einschließt. Die staatliche Innovationspolitik muss dafür Planungssicherheit und eine angemessene Finanzierung gewährleisten... 2. Forschungsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen Die Arbeitsteilung zur Förderung der Forschung im föderalen System hat sich bewährt. Ihre Weiterentwicklung mit Blick auf den internationalen Wettbewerb ist gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Wissenschaftsorganisationen. Um im sich verschärfenden globalen Wettbewerb führend bleiben zu können, müssen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen attraktive Arbeits- und Karriereperspektiven geboten werden. Dies verlangt eine größere Weltoffenheit und erfordert insbesondere ein international wettbewerbsfähiges Dienst- und Tarifrecht im Wissenschaftssystem sowie den Abbau bürokratischer Hindernisse, nicht zuletzt bei der Gewinnung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland. Außerdem müssen entsprechende rechtliche und administrative Forschungshemmnisse, beispielsweise im Umfeld der Gentechnik, der Stammzellforschung und der Kernforschung, entfernt werden. 3. Die Forschung in Europa stärken DFG und Max-Planck-Gesellschaft begrüßen die geplante Schaffung eines European Research Council (ERC) im Rahmen des kommenden 7. EU-Forschungsrahmenprogramms. Um die Akzeptanz in der europäischen Wissenschaft zu gewährleisten und Innovationen fördern zu können, sollte hierbei eine autonome, von der Wissenschaft selbst verwaltete und auf wissenschaftlicher Exzellenz gegründete Struktur unterstützt werden.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_69.html

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DFG schreibt zum dritten Mal den EURYI Award für Deutschland aus Fristablauf: 30.11.2005
Zur Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses aus aller Welt wird zum dritten Mal der European Young Investigator (EURYI) Award ausgeschrieben. Das Nachwuchsprogramm wird gemeinsam getragen von den Forschungsförderern und Wissenschaftsorganisationen unter dem Dach der EUROHORCs (European Heads of Research Councils). In Deutschland ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Programm zuständig. Ziel des EURYI Award ist es, herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über einen Zeitraum von fünf Jahren in einem der teilnehmenden europäischen Länder effektiv zu fördern. Ein EURYI Award soll Nachwuchswissenschaftlern die Gelegenheit geben, an einem ausgewiesenen Institut in Europa eine eigene Nachwuchsgruppe aufzubauen und zu leiten. Anträge auf Förderung in Deutschland sind an die DFG zu richten; für andere Teilnehmerländer sind jeweils die in der Ausschreibung genannten Organisationen zuständig. Die Begutachtung, die ausschließlich an Maßstäben der wissenschaftlichen Qualität orientiert ist, geschieht in zwei Schritten: Auf der ersten, nationalen Stufe begutachtet die DFG die Anträge der Wissenschaftler, deren Gastinstitute in Deutschland liegen. Kandidaten, die in dieser ersten Stufe erfolgreich waren, werden zu einem Vorstellungsgespräch in einem gemeinsamen Auswahlverfahren der beteiligten europäischen Organisationen eingeladen, für das die ESF in Straßburg verantwortlich ist. Die Anträge, die in englischer Sprache abzufassen sind, können bis zum 30. November 2005 gestellt werden. Bewerbungen für das Zielland Deutschland sind an die DFG zu richten, Kennwort "EURYI Award", Kennedyallee 40, 53175 Bonn. Ansprechpartnerin für Fragen zur Antragstellung ist Dr. Anjana Buckow, E-Mail anjana.buckow.mail.dfg.de. Dr. Beate Scholz, E-Mail beate.scholz.mail.dfg.de, ist zuständig für Strategiefragen.
http://www.dfg.de/euryi_award
http://www.eurohorcs.org
http://www.esf.org

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Forschergruppen in den Geisteswissenschaften Fristablauf: 23.12.2005
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine Modifizierung des Förderprogramms "Forschergruppen" für die Geisteswissenschaften beschlossen. Forschergruppen in den Geisteswissenschaften können sich zukünftig durch die Kombination und Gewichtung mehrerer Programmmodule definieren, die eine Umgebung für produktive Wissenschaft bieten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können mit der Einrichtung einer Forschergruppe explizit den Anspruch verbinden, ein für ihr Forschungsgebiet sichtbares Zentrum aufzubauen. Das ausschlaggebende Kriterium für die Beurteilung von Forschergruppen ist damit nicht mehr notwendigerweise nur die Zahl und die Substanz von Teilprojekten. Vielmehr sollen gleichrangig Programmelemente Berücksichtung finden, die dem diskursiven Austausch Raum geben und Organisationsformen anbieten, die der Zentrumsbildung dienen. Zu diesen Programmmodulen, die weitgehend flexibel kombiniert werden können, gehören: - Teilprojekte der herkömmlichen Art, - Freistellung der die Forschergruppe tragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, damit sie sich für begrenzte Zeit ihren eigenen Vorhaben widmen können (Vertretungskosten), - Fellow-Programm, mit dem für das jeweilige Themengebiet herausragend qualifizierte auswärtige Wissenschaftler als vollwertige Mitglieder in den Verbund integriert werden können, - Forum-Aktivitäten, die eine Gelegenheit zum Austausch der beteiligten Wissenschaftler über die einzelnen Forschungsprojekte hinweg bieten, - Forschergruppen-Professur, die einen strukturbildenden Beitrag an der Hochschule leisten kann, sowie - Nachwuchsförderung durch Anbindung und Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses über Sommerschulen, eigene Nachwuchsgruppen, Forschungsstipendien oder Ähnliches. Die Forschergruppen erhalten mit Einrichtung die Perspektive einer bis zu achtjährigen Förderung. Ansprechpartner für weitere Informationen ist Dr. Jeroen Verschragen, Fachgruppe Geistes- und Sozialwissenschaften, Tel.: 0228/885-2202, E-Mail: jeroen.verschragen.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/andere_verfahren/info_wissenschaft_27_05.html

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Communicator-Preis 2006 Fristablauf: 31.12.2005
Zum siebten Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, mit einer Preissumme von 50.000 Euro aus. Dieser persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in herausragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben. Der Communicator-Preis richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen, die ihre Forschungsarbeiten und deren Ergebnisse für die Öffentlichkeit verständlich und nachvollziehbar machen. Dies kann in Form von Vorträgen, Artikeln, Ausstellungen, Filmen und anderen möglichen Formen der Präsentation geschehen. Der Preis kann sowohl an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an eine Gruppe von Forschern verliehen werden, die in einem der Zielsetzung entsprechenden Projekt zusammengearbeitet haben. Es werden Arbeiten ausgewählt, die im deutschen Sprachraum angesiedelt sind. Es sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge möglich. Bewerbungen müssten bis zum 31. Dezember 2005 bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, eingegangen sein.
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/preise/communicator_preis.html

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DFG intensiviert Zusammenarbeit mit Südkorea - Neues Förderabkommen für den wissenschaftlichen Nachwuchs Fristablauf: 31.12.2005
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Korea Science and Engineering Foundation (KOSEF) verstärken ihre Kooperation durch gemeinsame Doktorandenförderung und den Aufbau eines Netzwerkes von Vertrauenswissenschaftlern. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten beide Organisationen heute in Bonn. Die neue Vereinbarung zwischen der DFG und KOSEF sieht vor, dass junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und Südkorea ab sofort in Internationalen Graduiertenkollegs der Partnerorganisationen unterstützt werden können. Dieses Förderinstrument gibt dem wissenschaftlichen Nachwuchs aller Disziplinen die Möglichkeit zur gemeinsamen Promotion, betreut von einer deutschen Hochschullehrergruppe und deren Partnergruppe im Ausland. Mit der Vereinbarung zur Nachwuchsförderung wollen die DFG und KOSEF die Zusammenarbeit zwischen ihren Ländern attraktiver machen. Zu diesem Zweck haben sich die DFG und ihr südkoreanischer Partner gemeinsam mit der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) auch darauf verständigt, ein Netzwerk von Vertrauenswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in Südkorea aufzubauen. Diese sollen vor Ort kontinuierlich und systematisch über Kooperationsmöglichkeiten informieren und damit die deutsch-südkoreanische Zusammenarbeit unterstützen. Fragen zur Zusammenarbeit der DFG mit Südkorea beantwortet Dr. Ingrid Krüßmann, Programmdirektorin für Ostasien und die Mongolei, Tel.: 0228/885-2786, E-Mail: ingrid.kruessmann.mail.dfg.de. Fragen zu Internationalen Graduiertenkollegs beantwortet Dr. Priya Bondre-Beil, Programmdirektorin für Internationale Graduiertenkollegs, Tel.: 0228/885-2488, E-Mail: priya.bondre-beil.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_62.html

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Schwerpunktprogramm 1207 "Strömungsbeeinflussung in der Natur und Technik" Fristablauf: 02.01.2006
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung eines Schwerpunktprogramms "Strömungsbeeinflussung in der Natur und Technik" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die Nutzung und die kontrollierte Beeinflussung strömungsdynamischer Prozesse spielen in der Natur eine zentrale Rolle. Beispiele hierfür reichen von der Mobilität der Mikroorganismen bis zu den unterschiedlichsten Formen der Lokomotion von Tieren im Wasser und in der Luft oder der Gestalt von pflanzlichen und tierischen Körpern und Organen. Dabei hat die Evolution eine Fülle faszinierender Mechanismen und Adaptionen in unterschiedlichster Größenordnung hervorgebracht, die im Laufe des Selektionsprozesses optimiert wurden. Viele dieser Mechanismen der Strömungsbeeinflussung sind entweder noch unerforscht oder nicht ausreichend verstanden hinsichtlich ihrer biologischen Bedeutung oder ihrer Wirkungsweise im Sinne einer geeigneten Übertragung auf die Technik. Anträge für die erste zweijährige Förderperiode müssen der DFG-Geschäftsstelle in vierfacher Ausfertigung (Anlagen ebenfalls vierfach) bis spätestens 2. Januar 2006 unter dem Kennwort "SPP 1207: Strömungsbeeinflussung in der Natur und Technik" vorliegen. Zusätzlich werden alle Antragsteller gebeten, bis zum 1. Dezember 2005 Projektskizzen (2 bis 3 DIN-A4-Seiten) an die Koordinatoren des Programms, Prof. Dr. Horst Bleckmann, Institut für Zoologie der Universität Bonn, E-Mail: bleckmann.mail.uni-bonn.de, und Prof. Dr.-Ing. Cameron Tropea, FG Strömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt, E-Mail: ctropea.mail.sla.tu-darmstadt.de, zu schicken. Anhand der Projektskizzen werden sie im Vorfeld der Antragstellung Hinweise zur Abstimmung der Vorhaben beziehungsweise zu Kooperationsmöglichkeiten geben. Die Begutachtung ist mit einem Kolloquium verbunden, das voraussichtlich Ende Februar 2006 stattfinden wird. Inhaltliche Fragen zum Schwerpunktprogramm beantworten Prof. Dr. Horst Bleckmann und Prof. Dr.-Ing. Cameron Tropea. Auskünfte zur Antragsstellung erteilt Dr.-Ing. Walter Lachenmeier, Tel.: 0228/885-2281, E-Mail: walter.lachenmeier.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_33_05.html

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Schwerpunktprogramm 1259: "Intelligente Hydrogele" Fristablauf: 06.01.2006
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Intelligente Hydrogele" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Hydrogele sind hydrophile Polymernetzwerke, die auf Eigenschaftsänderungen ihrer Umgebung (beispielsweise Temperatur, pH-Wert, Konzentration dritter Stoffe oder ein elektrisches Feld) reagieren können, indem sie quellen beziehungsweise schrumpfen. Sie werden als "intelligente" Materialien bezeichnet, da sie ihre Eigenschaften den äußeren Einflüssen anpassen oder gezielt zu Eigenschaftsänderungen stimuliert werden können. Diese Fähigkeit zur stimulierbaren Eigenschaftsänderung (Volumen, Festigkeit usw.) verleiht den Hydrogelen ein hohes Entwicklungspotenzial als zukunftsträchtige Funktionswerkstoffe für technische, biomedizinische oder naturwissenschaftliche Anwendungen. Das Ziel des Schwerpunktprogramms ist es daher, einerseits durch die Entwicklung neuer Methoden zur experimentellen Bestimmung und theoretischen Beschreibung von Hydrogel-Eigenschaften Grundlagen über die Zusammenhänge von molekularer Struktur und Anwendungseigenschaften zu erarbeiten sowie andererseits Synthesestrategien zur gezielten Herstellung von Hydrogelen mit gewünschten Eigenschaften zu entwickeln. Anträge für die erste zweijährige Förderperiode müssen der Geschäftsstelle der DFG in vierfacher Ausfertigung (gelocht, ungebunden, Anlagen vierfach) bis spätestens 6. Januar 2006 unter dem Kennwort "SPP 1259: Intelligente Hydrogele" vorliegen. Zusätzlich werden alle Antragsteller gebeten, bis zum 18. November 2005 Projektskizzen (2 bis 3 DIN-A4-Seiten) an die Koordinatorin des Schwerpunktprogramms, Prof. Dr. Gabriele Sadowski, Universität Dortmund, Lehrstuhl für Thermodynamik, Emil-Figge-Straße 70, 44227 Dortmund, E-Mail: g.sadowski.mail.bci.uni-dortmund.de, zu schicken. Anhand dieser Skizzen wird sie im Vorfeld der Antragstellung Hinweise zur Abstimmung der Vorhaben beziehungsweise zu Kooperationsmöglichkeiten geben. Inhaltliche Fragen zum Schwerpunktprogramm beantwortet Prof. Sadowski, Auskünfte zur Antragstellung erteilt der zuständige Programmdirektor der DFG-Geschäftsstelle, Dr.-Ing. Bernd Giernoth, Tel. 0228/885-2284; E-Mail: bernd.giernoth.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_30_05.html

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DFG und NSF vereinfachen Antragsverfahren im Bereich Chemie Fristablauf: 13.01.2006
Mit einer neuen Initiative im Bereich der Chemie wollen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die National Science Foundation (NSF) die Zusammenarbeit zwischen deutschen und amerikanischen Chemikern verstärken und fördern. Dazu ermöglichen sie, dass kooperierende Antragsteller nun erstmals einen gemeinsamen Antrag stellen können. Technisch wird dies über das elektronische System "FastLane" der NSF ermöglicht. Auch die Begutachtung und die Förderentscheidungen erfolgen gemeinsam. Die beiden Organisationen ermuntern Wissenschaftler explizit, die zur Verfügung stehende Cyber-Infrastruktur für die Antragstellung zu nutzen. Ab sofort bis zum 13. Januar 2006 können alle bei der DFG antragsberechtigten Personen gemeinsame Projektanträge stellen, die in den durch die DFG (Gruppe Chemie und Verfahrenstechnik) und die NSF (Division of Chemistry) geförderten Kerngebieten arbeiten. Dabei stehen die neuen Anträge im Wettbewerb mit der regulären Förderung. Gefördert werden können ausschließlich neue Kooperationen, das heißt Projekte von Antragstellern, die bisher weder gemeinsame Veröffentlichungen noch gemeinsame Projekte (auch außerhalb der DFG- oder NSF-Förderung) haben. Diese Ausschreibung ist nicht mit der DFG-NSF-Initiative im Bereich der Materialforschung (Materials World Network) identisch. Hierzu erfolgt eine gesonderte Ausschreibung. Antragsteller, für die beide Initiativen in Frage kommen, werden gebeten, ihre Anträge im Rahmen der Initiative im Bereich der Chemie zu stellen. Ansprechpartner in der DFG-Geschäftsstelle ist Dr.-Ing. Georg Bechtold aus der Gruppe Chemie und Verfahrenstechnik, Tel. +49-(0)228/885-2818, Georg.Bechtold.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/info_wissenschaftler/nw/aktuelles/2005/dfg_nsf.html

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DFG vereinbart gemeinsame Förderung mit britischen und russischen Partnerorganisationen Fristablauf: 15.01.2006
Um die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften weiter zu stärken, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt eine Vereinbarung zur gemeinsamen Förderung mit britischen und russischen Partnerorganisationen getroffen. Im Mittelpunkt der Vereinbarung mit dem britischen Economic and Social Research Council (ESRC), die am 2. November in London der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, steht die gemeinsame Förderung von Projekten in den Sozialwissenschaften. Die Russische Stiftung für Geistes- und Sozialwissenschaften (RGNF) wird zukünftig gemeinsam mit der DFG Forschungsprojekte und weitere Formen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit fördern. Das Abkommen wird am 21. November in Moskau feierlich besiegelt. Ansprechpartner für nähere Informationen zu den beiden Abkommen ist Dr. Manfred Nießen, Leiter der Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften der DFG, Tel.: 0228/885-2393: E-Mail: manfred.niessen.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_75.html

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Schwerpunktprogramm 1239 "Änderung von Mikrostruktur und Form fester Werkstoffe durch äußere Magnetfelder" Fristablauf: 16.01.2006
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Änderung von Mikrostruktur und Form fester Werkstoffe durch äußere Magnetfelder" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. In magnetischen Formgedächtnislegierungen kann durch das Anlegen eines magnetischen Feldes eine Längenänderung bis zu 10 Prozent erreicht werden. Diese große Dehnung entsteht durch Verschiebung von Zwillingsgrenzen in einigen magnetisch anisotropen Materialien mit martensitischem Übergang. Somit können in diesen festen Werkstoffen Mikrostruktur und Form durch äußere Magnetfelder kontrolliert werden. Die Kombination aus relativ großen Dehnungen und hohen Schaltfrequenzen ermöglicht neue Anwendungen, die mit bisher eingesetzten adaptiven Materialien nicht realisierbar sind. Um eine möglichst enge Vernetzung zu erreichen, werden Gemeinschafts- oder Paketanträge begrüßt, die mehrere Teilbereiche umfassen sollten. Entsprechend der interdisziplinären Fragestellung werden insbesondere Werkstoffwissenschaftler, Ingenieurwissenschaftler, Mathematiker, Physiker und Chemiker zur Antragstellung aufgerufen. Anträge in englischer Sprache für die erste zweijährige Förderperiode müssen bis spätestens 16. Januar 2006 unter Angabe des Stichworts "SPP 1239/1: MagneticShape" bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, z. Hd. Dr.-Ing. Burkhard Jahnen, eingegangen sein. Eine Zusammenfassung des Antrags geht an anke.busar.mail.dfg.de. Ein weiteres Exemplar ist zu senden an den Koordinator des Schwerpunktprogramms, Dr. Sebastian Fähler, Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) e.V., Helmholtzstraße 20, 01069 Dresden. Weitere Informationen über das Schwerpunktprogramm sind unter deru.a. Adresse abrufbar. Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen Dr. Sebastian Fähler, Tel.: 0351/4659-588, E Mail: s.faehler.mail.ifw-dresden.de, zur Verfügung. Informationen zur Antragstellung erteilt Dr. Ing. Burkhard Jahnen, Tel.: 0228/885-2487, E-Mail: burkhard.jahnen.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_31_05.html
http://www.MagneticShape.de

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Schwerpunktprogramm 1191 "Ionische Flüssigkeiten" Fristablauf: 01.02.2006
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung eines Schwerpunktprogramms "Ionische Flüssigkeiten" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Das Schwerpunktprogramm richtet sich an Forschungsgruppen mit einschlägiger und belegbarer Expertise in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit ionischen Flüssigkeiten. Sie sollen in diesem Programm Forschungsprojekte zum grundlegenden Verständnis der speziellen Eigenschaften ionischer Flüssigkeiten vorantreiben. Dabei werden solche Ansätze gefördert, die unverkennbar darauf abzielen, die Natur der Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Ionen einer ionischen Flüssigkeit einerseits und der ionischen Flüssigkeit mit gelösten Stoffen oder Festkörpergrenzflächen andererseits zu erforschen. Das Schwerpunktprogramm umfasst die Gebiete der Anorganischen, Organischen, Physikalischen, Technischen und Theoretischen Chemie sowie der Chemischen Verfahrenstechnik und ist interdisziplinär angelegt. Daher werden neben Einzelanträgen auch gemeinsame Anträge von bis zu vier Arbeitsgruppen mit komplementärer Expertise ausdrücklich begrüßt. Anträge (in englischer Sprache) für die erste zweijährige Förderperiode sind in dreifacher Ausfertigung bis spätestens zum 1. Februar 2006 bei der Geschäftsstelle der DFG unter dem Stichwort "Ionische Flüssigkeiten" (SPP 1191) einzureichen. Die Zusammenfassung (deutsch und englisch) bitte zusätzlich per E-Mail als Textdatei an ronja.stoll.mail.dfg.de senden. Über die Anträge wird im Rahmen eines Kolloquiums mit anschließender Gutachtersitzung beraten. Dieses wird vom 17. bis 19. Mai 2006 in Bonn stattfinden. Bitte übersenden Sie dem Koordinator des Schwerpunktprogramms, Prof. Dr. Peter Wasserscheid, Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik der Universität Erlangen-Nürnberg, Egerlandstr. 3, 91058 Erlangen, Tel.: 09131/85-27420, E-Mail: wasserscheid.mail.crt.cbi.uni-erlangen.de, zur Vorbereitung des Kolloquiums ebenfalls die Zusammenfassung Ihres Vorhabens. In der Geschäftsstelle der DFG wird das Programm betreut durch Dr. Frank-Dieter Kuchta, Tel.: 0228/885-2440, E-Mail: frank-dieter.kuchta.mail.dfg.de. Eine ausführlichere Programmbeschreibung, die bei der Antragstellung zu beachten ist, finden Sie unter der u.a. Adresse.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_32_05.html
http://www.dfg.de/info_wissenschaftler/nw/download/spp1191lf.pdf

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Schwerpunktprogramm 1204 „Algorithmen zur schnellen, werkstoffgerechten Prozesskettengestaltung und -analyse in der Umformtechnik" Fristablauf: 15.02.2006
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Algorithmen zur schnellen, werkstoffgerechten Prozesskettengestaltung und -analyse in der Umformtechnik“ beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Das Schwerpunktprogramm umfasst Arbeiten auf den Gebieten der Umformtechnik, der Werkstofftechnik und der Mathematik, die die Grundlagen für die werkstoffbezogene Modellierung von Prozessen bilden. Ziel des Programms ist es, schnelle Algorithmen zur Simulation von Vorgängen während der Herstellung und Weiterverarbeitung in der Umformtechnik zu entwickeln. Mit Hilfe von Simulationssystemen können dann die einzelnen Teilprozesse oder auch die gesamte Prozesskette vom erstarrten Zustand bis zum Bauteil ganzheitlich und unter Berücksichtigung der Werkstoffevolution betrachtet, analysiert und gestaltet werden. Die Analyse ist in Richtung Produktfertigung und umgekehrt möglich. Die Simulationssysteme sollten gleichzeitig umformtechnische Anlagen der einzelnen Teilprozesse steuern und regeln können. Anträge für die erste, zweijährige Förderperiode sind in zehnfacher Ausfertigung (gelocht, aber nicht geklammert) bis spätestens 15. Februar 2006 unter dem Stichwort „SPP 1204“ bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, z.Hd. Dr.-Ing. Ferdinand Hollmann, einzureichen. Ein weiteres Exemplar ist zu schicken an den Koordinator des Schwerpunktprogramms, Prof. Dr.-Ing. Rudolf Kawalla, Technische Universität Freiberg, Institut für Metallformung, Bernhard-von-Cotta-Straße 4, 09596 Freiberg, Tel. 03731/392479. Zusätzlich geht eine Zusammenfassung des Antrags (maximal 15 Zeilen im RTF-Format) an die E-Mail-Adresse: ursula.hildebrandt.mail.dfg.de. Einen Leitfaden für die Abfassung des Antrags finden Sie im DFG-Merkblatt 1.02 unter der u.a. URL. Die Sitzung der Prüfungsgruppe wird voraussichtlich am 9. Mai 2006 in Bonn stattfinden. Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen Professor Rudolf Kawalla zur Verfügung. Informationen zur Antragstellung erteilt Ursula Hildebrand, Tel. 0228/885-2464, E-Mail: ursula.hildebrandt.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_36_05.html
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/formulare/download/1_02.pdf

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Schwerpunktprogramm 1162 „The Impact of Climate Variability on Aquatic Ecosystems" Fristablauf: 15.02.2006
Das Schwerpunktprogramm „The Impact of Climate Variability on Aquatic Ecosystems: Match and Mismatch Resulting from Shifts in Seasonality and Distribution (AQUASHIFT)“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geht in seine zweite Förderungsperiode. Als Laufzeit hierfür sind drei Jahre (2006-2009) vorgesehen. Ab sofort können sowohl Fortsetzungsanträge für bereits laufende Projekte als auch Neuanträge eingereicht werden. Gegenstand dieses insgesamt auf sechs Jahre angelegten und 2003 eingerichteten Schwerpunktprogramms sind beobachtende, experimentelle und modellierende Untersuchungen zu den Auswirkungen des prognostizierten Klimawandels auf aquatische Ökosysteme. In Übereinstimmung mit den meisten Klimaprognosen für unsere Region soll das Schwergewicht auf den Auswirkungen saisonaler Temperaturerhöhungen (Schwerpunkt der Erwärmung im Winter) liegen, für Fließgewässer auch auf dem Problem häufiger werdender Extremereignisse. Wegen der unterschiedlichen Auswirkungen des Klimawandels auf vorwiegend lichtabhängige (Primärproduktion) und temperaturabhängige (zum Beispiel heterotrophe) Prozesse werden nicht nur veränderte saisonale Phänologien und Populationsdynamiken einzelner Arten, sondern in der Folge auch Verschiebungen in trophischen Interaktionen (Herbivorie, Räuber-Beute-Systeme) erwartet. Die Konsequenzen dieser zeitlichen Entkopplung („mismatch“) von bisher synchronisierten Prozessen („match“, zum Beispiel Verfügbarkeit geeigneter Nahrung und Bedarf durch bestimmte Lebenszyklusstadien der Konsumenten) in Hinblick auf die Funktion und Entwicklung von Nahrungsnetzen sollen das zentrale Thema des Schwerpunktprogramms sein. Anträge für die zweite (dreijährige) Förderperiode, die frühestens im November 2006 beginnen kann, sind bis zum 15. Februar 2006 bei der Geschäftsstelle der DFG einzureichen. Eine Zusammenfassung in Englisch geht in elektronischer Form an Frau Petra Michels, petra.michels.mail.dfg.de. Die Zusendung eines weiteren Antragsexemplars wird an den Koordinator des Schwerpunktprogramms, Prof. Dr. Ulrich Sommer, Institut für Meereskunde, Universität Kiel, Düsternbrooker Weg 20, 24105 Kiel, erbeten. Alle Anträge, die im Rahmen eines Clusters eingereicht werden, sollten dies durch ein gemeinsames Rahmenpapier verdeutlichen. Das Rahmenpapier (maximal acht Seiten) dient sowohl der Darstellung der übergeordneten Fragestellung und Arbeitsweise des jeweiligen Clusters als auch der Beschreibung der Zusammenarbeit der einzelnen Teilprojekte innerhalb des Clusters. Für die Begutachtung ist es notwendig, dass jedem Antragsexemplar eines Clusters das entsprechende Rahmenpapier beigeheftet ist. Fragen zur Antragstellung beantwortet: Dr. Ute Weber, Tel. 0228/885-2760, E-Mail: ute.weber.mail.dfg.de. Prof. Dr. Ulrich Sommer beantwortet unter Tel. 0431/600-4400, E-Mail: usommer.mail.ifm.uni-kiel.de auch inhaltliche Rückfragen.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_35_05.html

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Neuer Impuls für die deutsch-polnische Forschungsförderung Fristablauf: 15.02.2006
Zur Förderung der bilateralen wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt eine Vereinbarung mit dem polnischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEiN) getroffen. Durch dieses Abkommen haben polnische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun erstmals die Möglichkeit, für Kooperationsprojekte zusätzliche Mittel in einer Programmlinie für die internationale Zusammenarbeit einzuwerben. Neben dem Abkommen mit dem polnischen Bildungs- und Wissenschaftsministerium hat die DFG zudem eine Vereinbarung mit der Stiftung für die polnische Wissenschaft, der Fundacja na Rzecz Nauki Polskiej (FNP), geschlossen, um insbesondere die Zusammenarbeit herausragender Nachwuchswissenschaftler aus allen Fachgebieten zu unterstützen. Bereits in der Vergangenheit haben die DFG und die FNP eng zusammengearbeitet, unter anderem wurde der mit 50.000 Euro dotierte Kopernikus-Preis ausgeschrieben. Er soll am 2. Mai 2006 erstmals an ein deutsch-polnisches Wissenschaftler-Tandem verliehen werden. Gefördert werden neben gemeinsamen Forschungsprojekten auch wissenschaftliche Veranstaltungen und Kongressreisen. Beide Vereinbarungen treten Anfang 2006 in Kraft und sehen gemeinsame Begutachtungsverfahren vor. Ansprechpartner für nähere Informationen zu den beiden Abkommen ist Dr. Torsten Fischer, Gruppe Internationale Zusammenarbeit in der DFG, Tel.: 0228/885-2372, E-Mail: torsten.fischer.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_81.html

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Nationallizenzen für große Datenbanken und Zeitschriftenarchive Fristablauf: 15.02.2006
Zur nachhaltigen Verbesserung der wissenschaftlichen Literaturversorgung an deutschen Hochschulen unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Erwerb von Nationallizenzen für digitale Publikationen. Die Lizenzen für dreißig große Text- und Werksammlungen sowie umfangreiche Zeitschriftenjahrgänge zurückliegender Jahre werden mit 21,5 Millionen Euro finanziert. Auf diesem Wege wird den geistes- und naturwissenschaftlichen Disziplinen in Deutschland eine wichtige Forschungsressource erschlossen. Ab Mai 2006 werden deutschlandweit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende über die einzelnen Hochschulen und Forschungseinrichtungen einen kostenfreien Online-Zugang zu den Datenbanken und digitalen Zeitschriftenarchiven namhafter internationaler Verlage haben. Folgende sieben Informationseinrichtungen haben für die Sondersammelgebiete die Verhandlungen mit den lizenzgebenden Verlagen geführt: - Staatsbibliothek zu Berlin - GESIS / Informationszentrum Sozialwissenschaften Bonn - Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/Main - Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen - Technische Informationsbibliothek Hannover - Universitäts- und Stadtbibliothek Köln - Bayerische Staatsbibliothek München Die Bibliotheken werden nun die Lizenzen erwerben und das Bereitstellen der digitalen Publikationen organisieren. Eine vollständige Liste DFG-finanzierter Nationallizenzen sowie weiterführende Links zu den genannten Sondersammelgebieten sind im Internet abrufbar. Ansprechpartner bei der DFG sind Dr. Ralf Goebel, Bereich Wissenschaftliche Informationssysteme, Tel.: 0228/885-2358, E-Mail: ralf.goebel.mail.dfg.de, und Dr. Rembert Unterstell, Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit., Tel.: 0228/885-2275, E-Mail: rembert.unterstell.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_80.html
http://www.dfg.de/lis/ssg

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Schwerpunktprogramm 1257 "Massentransporte und Massenverteilung im System Erde" Fristablauf: 28.02.2006
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Massentransporte und Massenverteilung im System Erde" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Ziel des Schwerpunktprogramms ist die Bestimmung von Massentransporten und Massenverteilung im System Erde, die sich aus Beobachtungen von raum-zeitlichen Variationen des Schwerefeldes in Kombination mit denen der Oberflächengeometrie der Ozeane, der polaren Vereisungsgebiete und der festen Erde bestimmen lassen. Basierend auf diesen Informationen sollen die zugrunde liegenden dynamischen Transportprozesse im Ozean, an der Erdoberfläche und im Erdinnern und deren Wechselbeziehungen im globalen Zusammenhang verstanden werden. Anträge (in englischer Sprache) für zunächst zwei Jahre müssen bis spätestens 28. Februar 2006 in dreifacher Ausfertigung sowie ein Exemplar auf CD-ROM unter dem Stichwort "SPP Massentransporte" bei der DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, eingegangen sein. Zur Koordinierung der geplanten interdisziplinären Forschungsvorhaben innerhalb des Schwerpunktprogramms wird die DFG voraussichtlich am 28. und 29. November ein Kolloquium veranstalten. Es wird erwartet, dass potenzielle Antragsteller an diesem Kolloquium teilnehmen und eine Antragsskizze vorbereiten. Informationen erteilen der Koordinator des Schwerpunktprogramms, Prof. Dr.-Ing. Karl Heinz Ilk, Institut für Theoretische Geodäsie, Universität Bonn, Nussallee 17, 53115 Bonn, Tel.: 0228/732629, E-Mail: ilk.mail.geod.uni-bonn.de, und Dr. Johannes Karte, DFG, Tel.: 0228/885 2319, E-Mail: johannes.karte.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_26_05.html

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Das europäische Forschungsförderungsnetzwerk ERA-Plant Genomics ruft erstmals zur Antragstellung auf Fristablauf: 16.03.2006
Synergien zu schaffen sowie die Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Pflanzengenomforschung zu erhöhen, sind die Ziele des European Research Area Network „Plant Genomics“ (ERA-PG) mit seiner ersten gemeinsamen Ausschreibung. Zum Thema “Structuring Plant Genomic Research in Europe“ können ab sofort Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Belgien, Deutschland, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen und Portugal Voranträge (pre-proposals) zu dem Teil der Ausschreibung einreichen, der die Grundlagenforschung betrifft (Sub Call A). Die DFG unterstützt den Sub Call A und sieht vor, Projektteile von Antragsstellern aus Deutschland zu fördern. Der zweite Teil der Ausschreibung (Sub Call B) zielt auf die Förderung von so genannten Public-Private Partnerships ab und richtet sich vor allem an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und Spanien sowie ihre weiteren Kooperationspartner. Weitere Fragen hierzu beantwortet der Projektträger Jülich im Auftrag des BMBF. Alle beantragten Projekte müssen sich auf die genomische Analyse von Modell- oder Kulturpflanzen konzentrieren und nicht auf die Funktionsweise einzelner Gene. Das Antrags- und Begutachtungsverfahren ist zweistufig. Anträge können transnationale Konsortien von Wissenschaftlern aus mindestens drei Partnerländern stellen. Die Unterlagen müssen auf Englisch und in elektronischer Form bis spätestens zum 16. März 2006, 12 Uhr, beim ERA-PG-Sekretariat vorliegen (Kontakt: beckers.mail.genomics.nl). Nur die Antragsteller, deren Antragskonzepte erfolgreich vorbegutachtet wurden, werden vom ERA-PG-Sekretariat zur vollständigen Antragstellung aufgefordert. Die vollständigen Anträge (full proposals) müssen in elektronischer Form und auf Englisch beim ERA-PG-Sekretariat bis spätestens zum 29. Juni 2006, 12 Uhr, eingegangen sein. Die Entscheidung über die Anträge fällt im Anschluss an eine internationale Begutachtung im Oktober 2006, der Förderbeginn ist frühestens im Dezember 2006. Einzelheiten zur Thematik der Ausschreibung, zur Antragstellung und Begutachtung sind auf den Internetseiten der DFG und des ERA-PG zu finden. Der Ausschreibungstext (Call Notice) steht in englischer Sprache als Download zur Verfügung. Weitere Informationen erteilen Dr. Catherine Kistner, DFG, Tel. 0228/885-2803, E-Mail: catherine.kistner.mail.dfg.de, Paul Beckers, ERA-PG Call Secretariat, Netherlands Genomics Initiative/NWO, Tel. +31(0)70/3440-517, E-Mail: beckers.mail.genomics.nl, sowie Dr. Rainer Büschges, Project Management Organisation Jülich - Division BIO, Tel. 02461/61-8782, E-Mail: r.bueschges.mail.fz-juelich.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/ausschreibungen_mit_internationalem_bezug/info_wissenschaft_05_06.html
http://www.dfg.de/info_wissenschaftler/lw/aktuelles/archiv/2006/era_plant_genomics.html
http://www.erapg.org
http://www.dfg.de/info_wissenschaftler/lw/aktuelles/archiv/2006/era_plant_genomics.html

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NIH/DFG Research Career Transition Award Program Fristablauf: 31.03.2006
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit den National Institutes of Health (NIH) in den USA ein gemeinsames Förderprogramm ins Leben gerufen. Diese NIH/DFG Research Career Transition Awards sollen jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit geben, über einen zusammenhängenden Zeitraum von fünf Jahren (mit der Option der Verlängerung um ein weiteres Jahr) Forschungsarbeiten zunächst an einem der NIH-Institute in den USA und im Anschluss an einer deutschen Forschungseinrichtung durchzuführen. Besonders hervorzuheben ist, dass für die ersten zwei Jahre in Deutschland nach Rückkehr aus dem Ausland eine erneute Antragstellung und Begutachtung nicht erforderlich ist. Das Angebot wendet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Postdoc-Phase. Die Promotion darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als vier Jahre zurückliegen. Die erste Förderphase besteht aus einem mindestens zweijährigen und maximal dreijährigen Aufenthalt an einem der 17 NIH-Institute. Die Finanzierung dieser Phase sowie die Anreise in die USA wird von den NIH getragen und ist mit dem gastgebenden Institut selbstständig anzubahnen. In dieser ersten Phase übernimmt die DFG die Kosten für bis zu vier Reisen nach Deutschland, die dazu dienen sollen, die zweite Phase vorzubereiten. In der zweiten Phase übernimmt die DFG die Förderung der Wissenschaftlerin oder des Wissenschaftlers durch die Finanzierung einer Eigenen Stelle in Deutschland sowie Sachmittel in Höhe von 30 000 Euro für einen Zeitraum von zwei Jahren. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, eine weitere Verlängerung um ein Jahr zu beantragen. Die Wahl der aufnehmenden Institution muss erst gegen Ende der ersten Phase getroffen werden. Mit Aufnahme in das Programm erfolgt eine Förderentscheidung über beide Phasen, also über die gesamte Laufzeit. Alternativ zur Inanspruchnahme der Eigenen Stelle besteht die Möglichkeit, gegen Ende des Aufenthaltes in den USA (ab neun Monaten vor dem vorgesehenen Rückkehrtermin) einen Neu-Antrag im Emmy- Noether-Programm zu den dort geltenden Bedingungen zu stellen (dies erfordert eine erneute Begutachtung). Das Programm wird zweimal jährlich ausgeschrieben. Anträge für die nächste Runde müssen bis 31. März 2006 bei der DFG eingegangen sein. Der Eintritt in das Programm soll möglichst bald, zwingend jedoch innerhalb eines Jahres ab Bewilligung erfolgen. Anträge sind einzureichen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, z. H. Dr. Alexandra Moreno- Borchart, Kennedyallee 40, 53175 Bonn. Fachliche Informationen erteilt Dr. Alexandra Moreno- Borchart, DFG, Tel.: 0228/885-2565, E-Mail: alexandra.morenoborchart.mail.dfg.de. Informationen zu Verfahrensfragen erteilt Dr. Sarah Holthausen, DFG, Tel.: 0228/885-2008, E-Mail: sarah.holthausen.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/nih_dfg_program/
http://fellowshipoffice.niddk.nih.gov/NIH-DFG/

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Schwerpunktprogramm 1233 "Megastädte: Informelle Dynamik des globalen Wandels" Fristablauf: 31.03.2006
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Megastädte: Informelle Dynamik des globalen Wandels" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Megastädte als neue Phänomene weltweiter Urbanisierungsprozesse und Ergebnisse der Globalisierung unterliegen dem globalen ökologischen, sozioökonomischen und politischen Wandel. Neu sind nicht nur die bisher unbekannten Dimensionen quantitativen Wachstums, die hohe Konzentration von Bevölkerung, Infrastruktur, Wirtschaftskraft, Kapital und Entscheidungen sowie die exzessive Beschleunigung aller Entwicklungsprozesse, sondern vor allem die Gleichzeitigkeit und Überlagerung verschiedenster Prozesse mit wechselseitigen Rückkopplungen. Ziel ist die Erarbeitung von Theorie- und Modellansätzen, die zur allgemeinen Erklärung und modellhaften Erfassung informeller Prozesse und Strukturen in Megastädten geeignet sind und auf einer engen Verknüpfung von natur- und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Angesichts der hochkomplexen Prozessdynamik der Megastädte ist eine Bündelung der Forschungsprojekte auf zwei Megastädte als Untersuchungsräume geboten. Ausgewählt wurden die megaurbanen Regionen Dhaka, Bangladesch, und Perlflussdelta (Guangzhou, Shenzhen, Hong Kong), China. Weitere Informationen sowie eine ausführliche Beschreibung des Schwerpunktprogramms sind abrufbar unter der u.a. URL. Anträge (in englischer Sprache) für zunächst zwei Jahre müssen bis 31. März 2006 in dreifacher Ausfertigung sowie einem Exemplar auf CD-ROM unter dem Stichwort "SPP Megastädte" bei der DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, eingegangen sein. Zur Koordinierung der geplanten interdisziplinären Forschungsvorhaben innerhalb des Schwerpunktprogramms wird die DFG am 3./4. Februar 2006 ein Kolloquium in Berlin veranstalten. Es wird erwartet, dass potenzielle Antragsteller an diesem Kolloquium teilnehmen und bis zum 16. Dezember 2005 eine Antragskizze an die Koordinatorin senden (elektronisch). Informationen erteilen die Koordinatorin des Schwerpunktprogramms, Prof. Dr. Frauke Kraas, Geographisches Institut der Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln, Tel. 0221/470-7050, E-Mail: f.kraas.mail.uni-koeln.de, und Dr. Johannes Karte, DFG, Tel. 0228/885-2319, E-Mail: johannes.karte.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_34_05.html
http://www.geographie.uni-koeln.de/megacities-spp/

Weitere Kategorien: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Ausschreibungen im Rahmen des europäischen Forschungsförderungsnetzwerks “NORFACE” Fristablauf: 01.04.2006
Das ERA-Net „NORFACE“ (New Opportunities for Funding Agency Cooperation in Europe) ist eine von der Europäischen Kommission finanzierte Partnerschaft von nationalen Forschungsförderern mit dem Ziel, die europäische Forschungszusammenarbeit in den Sozialwissenschaften zu stärken. Ab sofort können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den NORFACE-Partnerländern Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Großbritannien, Island, Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweden und Slowenien englischsprachige Anträge einreichen für zwei NORFACE-Ausschreibungen: 1. „NORFACE Pilot Research Programme“: In einem zweistufigen Auswahlverfahren können noch bis spätestens 31. März 2006 Voranträge für transnationale Kooperationsprojekte zum Thema „Re-emergence of Religion as a Social Force in Europe“ gestellt werden. An den Anträgen müssen Wissenschaftler aus mindestens drei NORFACE-Ländern beteiligt sein. 2. „NORFACE Seminar Series“: Dieses Programm fördert transnationale Forschungskooperationen, indem es Treffen von Wissenschaftlern etwa zur Planung gemeinsamer Vorhaben finanziert. Anträge können noch bis spätestens zum 1. April 2006 zu den Themen „Immigration and Demographic Challenges in Europe – Immigration Policies and Demographic Change“ und „Social Aspects of Language Diversity“ gestellt werden. Die beantragten Projekte müssen mindestens fünf oder mehr Partner aus den NORFACE Ländern umfassen, sind auf eine Dauer von zwei Jahren ausgelegt und verfügen über eine Fördersumme von bis zu 80 000 Euro. Zum Pilot Research Programme: Liisa Savunen (liisa.savunen@aka.fi) Seminar Series: Berry Bonenkamp (bonenkamp@nwo.nl) oder Lucas Petterson (lucas.petterson@vr.se). Ansprechpartner bei der DFG sind Dr. Anne Brüggemann (anne.brueggemann@dfg.de) oder Philip Thelen (philip.thelen@dfg.de).
http://www.norface.org

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Deutsche und polnische Wissenschaftler: Antragsstellung für gemeinsame Forschungsprojekte Fristablauf: 30.04.2006
Zur Förderung der bilateralen wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Dezember 2005 eine Vereinbarung mit dem polnischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEiN) getroffen. Dieses Abkommen gibt polnischen und deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, für Kooperationsprojekte gemeinsam mit ihren ausländischen Partnern finanzielle Mittel einzuwerben. Der Antrag auf ein deutsch-polnisches Kooperationsprojekt sollte sowohl bei der DFG als auch beim MEiN nach den jeweils gültigen Richtlinien eingereicht werden. Auf deutscher Seite können alle Wissenschaftler einen Antrag stellen, die nach den Regeln der DFG antragsberechtigt sind. Der polnische Partner muss als Kooperationspartner im DFG-Antrag benannt und der wissenschaftliche Mehrwert der Zusammenarbeit verdeutlicht werden. Für das Antrags- und Begutachtungsverfahren sowie für die Kostenstellen gelten die Richtlinien der DFG-Sachbeihilfe. Die polnischen Partner reichen ihren Antrag beim MEiN in der Programmlinie "Projekt Badawczy Specjalny" ein. Der Antragsteller muss gemäß den Richtlinien des MEiN antragsberechtigt sein. Der deutsche Kooperationspartner muss ebenfalls im Antrag genannt werden. Informationen über die Ausschreibung, die formalen Antragsvorgaben und das Begutachtungsverfahren sind auf der Website des MEiN zu finden. Es können nur Anträge gefördert werden, die sowohl in Polen als auch von der DFG nach den jeweils vorgeschriebenen Begutachtungsverfahren zur Bewilligung vorgeschlagen wurden. Über die endgültige Förderung entscheidet ein deutsch-polnisches Gremium, das von DFG und MEiN nominiert wird. Ansprechpartner bei der DFG: Dr. Torsten Fischer, Tel. 0049/228/885-2372; E-Mail: torsten.fischer.mail.dfg.de Ansprechpartner beim MEiN: Dr. Jan Calak, Tel. 0048/22/625 51 55, E-Mail: jan.calak.mail.mein.gov.pl
http://www.dfg.de/internationales/partner/download/mou_men_dfg_05.pdf
http://www.mein.gov.pl
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/einzelfoerderung/kompaktdarstellung_sachbeihilfe.html

Weitere Kategorien: Internationales - Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Vereinbarung mit tschechischer Partnerorganisation Fristablauf: 30.04.2006
Zur Förderung der bilateralen wissenschaftlichen Zusammenarbeit hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt eine Vereinbarung mit der Tschechischen Forschungsgemeinschaft (GA CR) getroffen. Dieses Abkommen soll die Kooperation zwischen deutschen und tschechischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verstärken. Neben gemeinsamen Graduiertenkollegs und Postdoktoranden-Programmen wollen DFG und GA CR auch die Projektförderung stärken. Die GA CR ist neben der Tschechischen Akademie der Wissenschaften (AV CR) der wichtigste Partner der DFG in der Tschechischen Republik. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind aufgefordert, Anträge für gemeinsame Forschungsprojekte zu stellen. Der Antrag auf ein deutsch-tschechisches Kooperationsprojekt sollte sowohl bei der DFG als auch bei der GA CR nach den jeweils gültigen Richtlinien eingereicht werden. Auf deutscher Seite können alle Wissenschaftler einen Antrag stellen, die nach den Regeln der DFG antragsberechtigt sind. Der tschechische Partner muss als Kooperationspartner im DFG-Antrag benannt und der wissenschaftliche Mehrwert der Zusammenarbeit verdeutlicht werden. Für das Antrags- und Begutachtungsverfahren sowie für die Kostenstellen gelten die Richtlinien der DFG-Sachbeihilfe. Die tschechischen Partner reichen ihren Antrag bei der GA CR ein. Der Antragsteller muss gemäß den Richtlinien der GA CR antragsberechtigt sein. Es können nur Anträge gefördert werden, die sowohl in der Tschechischen Republik als auch von der DFG nach den jeweils vorgeschriebenen Begutachtungsverfahren zur Bewilligung vorgeschlagen wurden. Über die endgültige Förderung entscheidet ein deutsch-tschechisches Gremium, das von DFG und GA CR nominiert wird. Ansprechpartner bei der DFG: Dr. Torsten Fischer, Tel. 0049/228/885-2372; E-Mail: torsten.fischer.mail.dfg.de Ansprechpartner beim GA CR: Dr. Veronika Paleèková, Tel. 0042/224/240-594, E-Mail: paleckova.mail.kav.cas.cz
http://www.gacr.cz

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Ursula-M.-Händel-Tierschutzpreis Fristablauf: 30.04.2006
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt erneut den Ursula-M.-Händel-Tierschutzpreis aus. Der Preis wird an aktive Forscherinnen und Forscher oder an Nachwuchswissenschaftler vergeben, die bei ihren Forschungsarbeiten in vorbildlicher Weise einschließlich der Erfordernis der ethischen Vertretbarkeit den Vorschriften des Tierschutzgesetzes Rechnung tragen und/oder im Rahmen ihrer Forschung wesentlich zur Einschränkung, Verbesserung oder Ersetzung von Tierversuchen beitragen . Die Preissumme kann bis zu 50.000 Euro betragen und nur für Forschungsvorhaben verwendet werden, die obigen Grundsätzen entsprechen. Sofern die Mittel auch zum eigenen Lebensunterhalt eingesetzt werden sollen, gelten Stipendiensätze und sonstige einschlägige Regeln der DFG. Darüber hinaus ist die Preisträgerin oder der Preisträger frei in der Verwendung der Mittel. Berücksichtigungsfähige Bewerbungen müssen bis zum 30. April 2006 bei der DFG eingegangen sein. Ansprechpartner in der DFG-Geschäftsstelle ist Dr. Hans-Joachim Bode, Tel.: 0228/885-2297, E-Mail: hans-joachim.bode.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/preise/haendel_preis

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DFG verabschiedet Open Access Richtlinien Fristablauf: 15.05.2006
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 2003 die so genannte „Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ unterzeichnet. Die DFG unterstützt die Kultur entgeltfrei zugänglicher Publikationen (Open Access), denn der ungehinderte Zugang erhöht den Verbreitungsgrad wissenschaftlicher Erkenntnisse, steigert somit die Sichtbarkeit der Autoren und trägt zu deren größerem Renommee bei. Nun hat die DFG Open Access auch in ihrer Förderpolitik verankert. Bei ihren Sitzungen im Januar 2006 haben Senat und Hauptausschuss der DFG empfohlen, geförderte Wissenschaftler zu ermuntern, ihre Forschungsergebnisse auch digital zu publizieren und im Open Access bereitzustellen. Um Sekundärpublikationen, also die zusätzliche Bereitstellung bereits anderweitig veröffentlichter Forschungsergebnisse im Internet durch die Autoren (self-archiving), rechtlich abzusichern, werden Wissenschaftler in DFG-geförderten Projekten darüber hinaus aufgefordert, sich diesbezügliche Verwertungsrechte vorzubehalten. Entsprechende Empfehlungen werden derzeit in die Verwendungsrichtlinien, die Bestandteil jeder Bewilligung sind, mit folgendem Wortlaut eingearbeitet: „Die DFG erwartet, dass die mit ihren Mitteln finanzierten Forschungsergebnisse publiziert und dabei möglichst auch digital veröffentlicht und für den entgeltfreien Zugriff im Internet (Open Access) verfügbar gemacht werden. Die entsprechenden Beiträge sollten dazu entweder zusätzlich zur Verlagspublikation in disziplinspezifische oder institutionelle elektronische Archive (Repositorien) eingestellt oder direkt in referierten bzw. renommierten Open Access Zeitschriften publiziert werden. An DFG-geförderten Projekten beteiligte Wissenschaftler sollten sich in Verlagsverträgen möglichst ein nicht ausschließliches Verwertungsrecht zur elektronischen Publikation ihrer Forschungsergebnisse zwecks entgeltfreier Nutzung fest und dauerhaft vorbehalten. Dabei können disziplinspezifisch Karenzzeiten von in der Regel 6-12 Monaten vereinbart werden, vor deren Ablauf das Einstellen bereits publizierter Forschungsergebnisse in disziplinspezifische oder institutionelle elektronische Archive nicht gestattet wird. Bitte achten Sie auch darauf, dass in die Veröffentlichungen ein Hinweis auf die Unterstützung des Projektes durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft aufgenommen wird.“ Die überarbeiteten Verwendungsrichtlinien werden voraussichtlich ab April 2006 verfügbar sein. Ansprechpartner für weitere Informationen ist Dr. Johannes Fournier, Tel.: 0228/885-2418, E-Mail: johannes.fournier.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/lis/openaccess

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NanoSci-ERA ruft erstmals zur Antragstellung auf Fristablauf: 19.05.2006
Individuelle nanoskalige Objekte stehen im Mittelpunkt der ersten transnationalen Ausschreibung des European Research Area Network für Nanowissenschaften (NanoSci-ERA). Damit beabsichtigt NanoSci-ERA, neue, multidisziplinäre und risikoreiche Projekte aus der Grundlagenforschung in den Nanowissenschaften zu fördern. Anträge zur Förderung können ab sofort Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen, die in Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Israel, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, der Slowakei oder Spanien forschen. Die Ausschreibung beschränkt sich auf Forschungsvorhaben, die grundsätzliche neue Erkenntnisse in der Fertigung, Analyse, Kontrolle oder Manipulation individueller nanoskaliger Objekte zum Ziel haben. Ein gemeinsamer Antrag muss mindestens drei Partner aus mindestens drei verschiedenen Mitgliedsländern von NanoSci-ERA vorsehen. Höchstens fünf Partner aus mindestens vier Mitgliedsländern sind pro Antrag zugelassen. Bei dem Forschungsvorhaben sollte mindestens einer der Hauptantragsteller eine Nachwuchswissenschaftlerin oder ein Nachwuchswissenschaftler sein, deren Promotion nicht länger als acht Jahre (Stichtag 1. Januar 1998) zurückliegt. Alle anderen sollten geförderte Projekte aus den Nanowissenschaften vorweisen können, die ihnen von einer nationalen Förderorganisation frühestens ab 1. Januar 2001 zugesprochen wurden. Ein solches gefördertes Projekt qualifiziert nur eine Antragstellerin oder einen Antragsteller. Keiner der Antragsteller sollte sich an mehr als einem gemeinsamen Vorschlag beteiligen. Neue Kooperationen sowie die Teilnahme von Wissenschaftlerinnen sind erwünscht. Forscherinnen und Forscher aus Deutschland sollten das Merkblatt zur Antragstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beachten. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler können die Finanzierung der Eigenen Stelle beantragen. Weitere Auflagen sind dem Aufruf zur Antragstellung des NanoSci-ERA zu entnehmen, der im Internet unter www.nanosci-era.org zur Verfügung steht. Das Antrags- und Begutachtungsverfahren ist zweistufig. Zunächst sollten Antragsteller eine Antragsskizze auf Englisch und in elektronischer Form auf der Website des NanoSci-ERA (www.nanosci-era.org) bis spätestens 19. Mai 2006, 17 Uhr, einreichen. Nur die Antragsteller, deren Antragsskizze erfolgreich vorbegutachtet worden sind, werden aufgefordert, einen Vollantrag bis spätestens zum 8. September 2006, 17 Uhr, vorzulegen. Projektvorhaben können mit höchstens 200 000 Euro pro Partner für maximal drei Jahre unterstützt werden. Der Förderbeginn ist 1. Januar 2007. Fragen beantworten: Dr. Agnieszka Hac, NanoSci-ERA-Sekretariat, Tel. +49 228/885-2843, E-Mail: Agnieszka.Hac.mail.dfg.de Dr. Johanna Kowol-Santen, DFG, Tel. +49 228/885-2769, E-Mail: Johanna.Kowol-Santen.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/ausschreibungen_mit_internationalem_bezug/info_wissenschaft_09_06.html
http://www.nanosci-era.org
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/formulare/download/1_02e.pdf

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ESF schreibt EUROCORES-Programm "Cold Quantum Matter" (EuroQUAM) aus Fristablauf: 29.05.2006
Die European Science Foundation (ESF) ruft erstmals zur Antragstellung im EUROCORES-Programm "Kalte Quantenmaterie" (EuroQUAM) auf. Das Programm hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die erste Förderperiode wird voraussichtlich 2007 beginnen. Zum EUROCORES-Programm EuroQUAM: Wenn sich in einem Ensemble aus Atomen oder Molekülen die einzelnen Teilchen in demselben Quantenzustand befinden, so verhält sich das komplette Ensemble wie ein einziges Quantenobjekt. Solche Quantenmaterie kommt typischerweise nur bei Temperaturen von weniger als einem Millionstel Grad über dem absoluten Nullpunkt vor. Dieses Forschungsgebiet wird seit der ersten experimentellen Realisierung von Bose-Einstein-Kondensaten 1995 in vielen Arbeitsgruppen verfolgt. Langfristige Anwendungen reichen von der Quanteninformationsverarbeitung bis hin zu neuen Messmethoden mit bisher unerreichter Genauigkeit. Die Arbeit und Ansätze verschiedener Fachdisziplinen (von der Atomphysik, der Quantenoptik und der Festkörperphysik bis hin zur physikalischen Chemie und Plasmaphysik) zu dieser fundamentalen Frage sollen in diesem Programm miteinander vernetzt werden. Zu diesem Zweck will das EUROCORES-Programm EuroQUAM Forschungsprojekte initiieren, durch die europäische Spitzenforschung der relevanten Fachgebiete kooperativ zusammengeführt wird. Anträge stellen können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Ländern, die am EUROCORES-Programm EuroQUAM beteiligt sind, unter Berücksichtigung der Regeln der jeweiligen nationalen Fördereinrichtungen. Gefördert werden Projekte, an denen Wissenschaftler aus mindestens drei Teilnehmerländern zusammenarbeiten. Projektskizzen müssen bis zum 29. Mai 2006 bei der ESF eingegangen sein. Die Verfasser der ausgewählten Vorschläge werden voraussichtlich im Juli 2006 aufgefordert, vollständige Projektanträge bis zum 4. September 2006 einzureichen. Eine detaillierte Programmbeschreibung, Antragsformulare, Informationen zum Auswahlverfahren und eine Liste der teilnehmenden Länder sind im Internet unter der u.a. URL abrufbar. Ansprechpartner bei der DFG ist Dr. Stefan Krückeberg, Tel. 0228/885-2477, E-Mail: stefan.krueckeberg.mail.dfg.de
http://www.esf.org/euroquam

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ESF schreibt EUROCORES-Programm „Cold Quantum Matter“ aus Fristablauf: 29.05.2006
Die European Science Foundation (ESF) ruft erstmals zur Antragstellung im EUROCORES-Programm „Kalte Quantenmaterie“ (EuroQUAM) auf. Das Programm hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die erste Förderperiode wird voraussichtlich 2007 beginnen. Zum EUROCORES-Programm EuroQUAM: Wenn sich in einem Ensemble aus Atomen oder Molekülen die einzelnen Teilchen in demselben Quantenzustand befinden, so verhält sich das komplette Ensemble wie ein einziges Quantenobjekt. Solche Quantenmaterie kommt typischerweise nur bei Temperaturen von weniger als einem Millionstel Grad über dem absoluten Nullpunkt vor. Dieses Forschungsgebiet wird seit der ersten experimentellen Realisierung von Bose-Einstein-Kondensaten 1995 in vielen Arbeitsgruppen verfolgt. Langfristige Anwendungen reichen von der Quanteninformationsverarbeitung bis hin zu neuen Messmethoden mit bisher unerreichter Genauigkeit. Die Arbeit und Ansätze verschiedener Fachdisziplinen (von der Atomphysik, der Quantenoptik und der Festkörperphysik bis hin zur physikalischen Chemie und Plasmaphysik) zu dieser fundamentalen Frage sollen in diesem Programm miteinander vernetzt werden. Zu diesem Zweck will das EUROCORES-Programm EuroQUAM Forschungsprojekte initiieren, durch die europäische Spitzenforschung der relevanten Fachgebiete kooperativ zusammengeführt wird. Die Projekte sollen sich auf folgende Themen konzentrieren: o Atomare Quantengase mit kontrollierbarer Wechselwirkung o Molekülbildung in ultrakalten Atomgasen o Kühlen von Molekülen o Ultrakalte Plasmen und Rydberg-Gase Projektskizzen müssen bis zum 29. Mai 2006 bei der ESF eingegangen sein. Die Verfasser der ausgewählten Vorschläge werden voraussichtlich im Juli 2006 aufgefordert, vollständige Projektanträge bis zum 4. September 2006 einzureichen. Ansprechpartner bei der DFG ist Dr. Stefan Krückeberg, Tel. 0228/885-2477, E-Mail: stefan.krueckeberg.mail.dfg.de
http://www.esf.org/euroquam

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Deutsch-französische Projekte auf dem Gebiet „Weiße Biotechnologie“ Fristablauf: 01.06.2006
Deutsche und französische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können ab sofort gemeinsame Projektanträge zum Thema „Weiße Biotechnologie“ in den Gebieten „Biokraftstoffe“, „Bioremediation“ und „Biokatalyse“ stellen. Französische Interessenten an solchen Gemeinschaftsprojekten können bis zum 1. Juni 2006 dafür beim MAE nach den dort geltenden Richtlinien Fördermittel beantragen. Alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bei der DFG antragsberechtigt sind, können im Rahmen eines Antrags auf DFG-Sachbeihilfe komplementäre Mittel zur Teilnahme an dieser Zusammenarbeit einwerben. Dies gilt auch für Angehörige außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Um dem Verfahren auf französischer Seite entgegenzukommen, sollten die deutschen Kooperationspartner für ihren Antrag an die DFG die französische Ausschreibungsfrist beachten. Die Anträge bei der DFG werden im Rahmen des Normalverfahrens begutachtet und entschieden. Sie sollten daher gemäß dem „Merkblatt für Anträge auf Sachbeihilfen mit Leitfaden für Antragstellung“ der DFG gestellt werden. Die Anträge sollten in englischer Sprache verfasst sein und sich inhaltlich auf die Anträge der französischen Seite beziehen. Die französischen Partner sind unter dem Stichwort „P2R“ zu benennen. Der wissenschaftliche Mehrwert der Zusammenarbeit soll möglichst genau dargestellt werden. Zudem sollte der französische Antrag als Anlage beigefügt werden. Hinweis: Für die Anträge beim MAE müssen mindestens zwei französische Kooperationspartner zusammenarbeiten. Dies ist keine Voraussetzung für den deutschen Antrag bei der DFG. Darüber hinaus macht das MAE für eine Förderung des französischen Antrags eine DFG-Bewilligung zur Bedingung. Umgekehrt gilt diese Bedingung auf Seiten der DFG nicht. Im November 2006 wird über die Auswahl der gemeinsam zu fördernden Projekte entschieden. Ansprechpartner bei der DFG ist Dr. Torsten Fischer, Tel. +49(0)228/885-2372; E-Mail: torsten.fischer.mail.dfg.de Ansprechpartner bei der französischen Botschaft Berlin ist Nour-Dine Amlaiky; Tel. 030/590039255, E-Mail: nourdine.amlaiky.mail.diplomatie.gouv.fr Ansprechpartner im französischen Außenministerium ist Michel-Louis Pasquier, E-Mail: michel-louis.pasquier.mail.diplomatie.gouv.fr.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/ausschreibungen_mit_internationalem_bezug/info_wissenschaft_10_06.html
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/einzelfoerderung/kompaktdarstellung_sachbeihilfe.html
http://www.diplomatie.gouv.fr
http://www.botschaft-frankreich.de

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Von der Klimadynamik bis zur Bildungsforschung. DFG bewilligt 16 neue Schwerpunktprogramme Fristablauf: 15.06.2006
Ab Anfang 2007 wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 16 neue Schwerpunktprogramme fördern. Dies beschloss der Senat der DFG in seiner Sitzung am 6. April. Sie sollen durch die koordinierte, ortsverteilte Förderung wichtiger neuer Fragestellungen spürbare Impulse zur Weiterentwicklung der Forschung geben. Die Laufzeit von Schwerpunktprogrammen beträgt in der Regel sechs Jahre. Die neuen Schwerpunktprogramme im Überblick: Geistes- und Sozialwissenschaften o „Survey Methodologie“ (Koordinator: Prof. Dr. Uwe Engel, Universität Bremen) o "Kompetenzmodelle zur Erfassung individueller Lernergebnisse und zur Bilanzierung von Bildungsprozessen“ (Koordinator: Prof. Dr. Eckhard Klieme, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt/Main) Lebenswissenschaften o „Sensorische und regulatorische RNAs in Prokaryoten“ (Koordinator: Prof. Dr. Franz Narberhaus, Universität Bochum) o „Microbial reprogramming of plant cell development" (Koordinator: Prof. Dr. Erich Gulbins, Universität Duisburg-Essen) Naturwissenschaften o „Halbleiter Spintronik“ (Koordinator: Prof. Dr. Michael Oestreich, Universität Hannover) o „Biogeochemical Interfaces in Soil“ (Koordinator: Prof. Dr. Kai Uwe Totsche, Universität Jena) o „Bio-Nano-Responses“ (Koordinator: Prof. Dr. Reinhard Zellner, Universität Duisburg-Essen) „Integrierte Analyse zwischeneiszeitlicher Klimadynamik“ (Koordinator: Prof. Dr. Michael Schulz, Universität Bremen) Ingenieurwissenschaften o „Skalenübergreifende Modellierung in der Strömungsmechanik und Meteorologie“ (Koordinator: Prof. Dr. Rupert Klein, Freie Universität Berlin) o „Kolloidverfahrenstechnik“ (Koordinator: Prof. Dr.-Ing. Matthias Kind, Universität Karlsruhe) o „Algorithm Engineering“ (Koordinator: Prof. Dr. Peter Sanders, Universität Karlsruhe) o „Keimbildung und Wachstumskinetik in Kolloiden und Metalllegierungen“ (Koordinatorin: Prof. Dr. Heike Emmerich, RWTH Aachen) o „Adaptive Oberflächen für Hochtemperaturanwendungen“ (Koordinator: Prof. Dr.-Ing. Christoph Leyens, BTU Cottbus) o „Regelungstheorie digital vernetzter dynamischer Systeme“ (Koordinator: Prof. Dr.-Ing. Jan Lunze, Universität Bochum) Zusätzlich zu diesen Schwerpunktprogrammen hat der Senat der DFG zur Unterstützung der universitären Kooperation in der Atmosphärenforschung das Programm „Atmospheric and Earth System Research with the ‚High Altitude and Long Range Research Aircraft (HALO)’“ eingerichtet.Der Einsatz von HALO soll die deutsche Atmosphärenforschung international in die Spitzengruppe bringen. (Koordinator: Prof. Dr. Jost Heintzenberg, Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, Leipzig)
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2006/presse_2006_15.html

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