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Übersicht der Artikel in der Kategorie DFG

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DFG 809 Artikel
DFG fördert 14 neue Graduiertenkollegs Fristablauf: 20.06.2005
Die Antragszahlen für die Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) haben sich innerhalb der letzten zwei Jahre verdreifacht. Nachdem zur Frühjahrssitzung 37 von 70 Neuanträgen positiv begutachtet worden waren, wählte der zuständige Bewilligungsausschuss am 22. April 2005 14 Projekte zur Förderung aus. Für die kommende Bewilligungsrunde liegen sogar 98 Neuanträge vor. Der rasante Anstieg der Antragszahlen ist zum einen auf die hohe Attraktivität des DFG-Förderprogramms zurückzuführen; damit zeigt die Neuausrichtung dieses Förderinstruments aus dem Jahre 2003 Wirkung. Zum anderen sind dafür wissenschaftspolitische Gründe ausschlaggebend. So stellen sich die Universitäten mit der Einrichtung von Graduiertenkollegs auf den Bologna-Prozess zur europaweiten Vergleichbarkeit der Promotionen ein. Außerdem führt das veränderte Selbstverständnis der Universitäten als Forschungsuniversitäten zur Einrichtung von Graduiertenzentren, für die Graduiertenkollegs wichtige Bausteine sind. Auch besteht noch keine alternative Fördermöglichkeit zu DFG-Graduiertenkollegs. Sie ist aber innerhalb der seit anderthalb Jahren angekündigten und zwischen Bund und Ländern noch umstrittenen Exzellenzinitiative vorgesehen. Derzeit fördert die DFG insgesamt 269 Graduiertenkollegs, darunter 38 internationale. Für das Programm Graduiertenkollegs wendet die DFG im Jahr 2005 rund 72 Millionen Euro auf.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_16.html

Weitere Kategorien: Nachwuchsförderung - Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Nationallizenzen für Datenbanken: DFG-Förderinitiative ermöglicht bundesweiten Zugang zu digitalen Textsammlungen Fristablauf: 15.07.2005
Mit der Förderung des Erwerbs von Nationallizenzen für digitale Text- und Werkausgaben schließt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Lücke in der wissenschaftlichen Literaturversorgung: Ab Mai 2005 haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende in Deutschland unabhängig von der Zugehörigkeit zu einem Hochschulcampus Zugriff auf 18 große digitale Textsammlungen und Fachdatenbanken bekannter internationaler Wissenschaftsverlage. Die Lizenzen wurden für abgeschlossene Sammlungen erworben und stellen vor allem für die Geistes- und Sozialwissenschaften eine wichtige Forschungsressource dar. Durch die mit rund 5,9 Millionen Euro erworbenen Datenrechte wird nun deutschlandweit der Online-Zugang zu unterschiedlichen Textsammlungen ermöglicht. Darunter befinden sich umfassende Sammlungen wie "Early English Books Online" oder "The Eighteenth Century Collection Online", die mit mehreren hunderttausend digitalisierten Büchern weitgehend die englischsprachigen Publikationen der Frühen Neuzeit umfassen und eine erstklassige Ressource für die anglistische Forschung in Deutschland darstellen. Als bibliographische Datenbank stellt der "Periodicals Contents Index" über 14 Millionen Nachweise aus 4.600 geistes- und sozialwissenschaftlichen Zeitschriften der Jahre 1770 bis 1995 zur Verfügung. Für die historische und politikwissenschaftliche Forschung wichtig ist die "Comintern Online Datenbank", gemeinsam mit dem "Declassified Documents Reference System" und den "National Security Archives". Ansprechpartner bei der DFG ist Dr. Ralf Goebel, DFG, Bereich Wissenschaftliche Informa-tionssysteme, Tel.: 0228-885-2358. E-Mail: Ralf.Goebel.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/lis/ssg

Weitere Kategorien: Allgemeines - Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst
Neuausrichtung der agrarwissenschaftlichen Forschung - DFG legt Denkschrift vor Fristablauf: 18.07.2005
Die Aufgabenfelder der Agrarwissenschaft sind vielgestaltiger denn je. Die fortschreitende Liberalisierung des Welthandels, der globale Klimawandel und ein rasantes Bevölkerungswachstum lassen ihre große Verantwortung sowohl im nationalen als auch im internationalen Kontext immer deutlicher werden. Zu diesen Ergebnissen kommt die neue Denkschrift Perspektiven der agrarwissenschaftlichen Forschung, die jetzt in deutscher und englischer Sprache von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) herausgegeben wurde. Der von einer Arbeitsgruppe der Senatskommission für Stoffe und Ressourcen in der Landwirtschaft erarbeitete Band steht im Zusammenhang mit unterschiedlichen Aktivitäten der DFG zur Positionierung der Agrarwissenschaft im universitären Umfeld. Hierzu dient beispielsweise ein im April 2005 gemeinsam mit der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) initiiertes Zukunftsforum, das eine Plattform für den Austausch zwischen Theorie und Umsetzung in Agrar- und Ernährungswissenschaft schaffen soll. Die Veröffentlichung geht zudem einher mit einer Reihe weiterer Veranstaltungen, um die Umsetzung der Empfehlungen mit verschiedenen Entscheidungsträgern und der Wissenschaftsgemeinschaft zu diskutieren. Ansprechpartnerin für weitere Informationen ist Dr. Heike Velke, Gruppe Lebenswissenschaften 1, Tel. 0228/885-2341, heike.velke.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_25.html

Weitere Kategorien: Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Erste ERA-Chemistry-Ausschreibung Fristablauf: 29.07.2005
Die Ausschreibung zum Thema "Hierarchisch organisierte chemische Strukturen: Von Molekülen zu Hybridmaterialien" des europäischen Forschungsförderungsnetzwerkes ERA-Chemistry ist in mehrfacher Hinsicht die erste ihrer Art. Ausgewählte europäische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben zusammen mit Wissenschaftsadministratoren bei dieser Ausschreibung nicht nur das Thema spezifiziert, sondern auch die Modalitäten der gemeinsamen Antragstellung, Begutachtung und Finanzierung festgelegt. ERA-Chemistry verfolgt damit das Ziel, durch Anregungen aus der Wissenschaft den Ablauf von Ausschreibungsverfahren zu optimieren. Dieses Vorgehen hat auf europäischer wie auf nationaler Ebene Modellcharakter. ERA-Chemistry ist eine der seit 2004 von der Europäischen Union geförderten ERA-NETs (European Research Area - NETworking) Initiativen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Koordinierung nationaler Forschungsaktivitäten zu verbessern und zu gemeinsamen Projekten und Programmen zu vernetzen. In diesem Programm finanziert die EU nur die Vernetzung, während das Geld für die Forschung selbst von den nationalen Forschungsförderungsinstitutionen beigesteuert wird. An ERA-Chemistry beteiligen sich elf nationale Research Councils aus Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweiz und Spanien unter Koordination der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die erste Ausschreibung von ERA-Chemistry wendet sich an alle bei den ERA-Chemistry-Organisationen als Antragsteller antragsberechtigte Wissenschaftler, vor allem aber an jüngere Chemiker, deren Promotion noch nicht länger als zehn Jahre zurückliegt. Das Thema soll das Verständnis der Chemie vom Molekül auf die supramolekulare Ebene erweitern und das mechanistische und theoretische Verständnis von Molekülverbünden entwickeln. Termin. 29. Juli 2005 Weitere Informationen erteilen Dr. Markus Behnke, federführender ERA-Chemistry-Sekretär (markus.behnke@dfg.de, Tel. 0228/885-2181) und Dr. Karlheinz Schmidt, ERA-Chemistry-Koordinator (karlheinz.schmidt@dfg.de, Tel. 0228/885-2318).
http://www.dfg.de/info_wissenschaftler/nw/aktuelles/2005/era_chemistry.html

Weitere Kategorien: Internationales - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Informationen zur Exzellenzinitiative jetzt online Fristablauf: 01.08.2005
Nach der Einigung der Regierungschefs von Bund und Ländern über die "Exzellenzinitiative zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen" haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat (WR) mit der Umsetzung des Programms begonnen. Informationen zu den drei Förderlinien des Programms - Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses - Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung - Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung sind jetzt auch im Internet abrufbar. Neben einer Kompaktdarstellung der drei Förderlinien, einer Liste der Ansprechpartner und Angaben zum Zeitplan findet sich dort auch eine Liste häufig gestellter Fragen (FAQ). Wie viele Graduiertenschulen und Exzellenzcluster sind pro Universität möglich? Ist die Beteiligung außeruniversitärer Einrichtungen möglich? Wozu sind Absichtserklärungen nötig? Dies sind nur einige der Aspekte, die in diesem Fragenkatalog angesprochen werden. Alle Hinweise auf diese Fragen stehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt unter dem Vorbehalt der Festlegung der Förderbedingungen durch die von DFG und Wissenschaftsrat eingesetzte Gemeinsame Kommission.
http://www.dfg.de/exzellenzinitiative

Weitere Kategorien: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
DFG und Wissenschaftsrat begrüßen Einigung über Exzellenzinitiative Fristablauf: 01.08.2005
Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Ernst-Ludwig Winnacker, und der Vorsitzende des Wissenschaftsrates (WR), Professor Karl Max Einhäupl, begrüßen, dass sich Bund und Länder heute auf die "Exzellenzinitiative zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen" geeinigt haben. Bund und Länder werden der DFG zur Durchführung des Programms - vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch die gesetzgebenden Körperschaften - ab 2006 bis 2011 insgesamt 1,9 Milliarden Euro zusätzliche Mittel für drei Förderlinien zur Verfügung stellen. - Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses - Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung - Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung Antragsberechtigt werden Universitäten sein, jeweils vertreten durch ihre Leitung. Beabsichtigt ist, etwa 40 Graduiertenschulen mit jeweils rund 1 Million Euro pro Jahr und etwa 30 Exzellenzcluster mit jeweils rund 6,5 Millionen Euro pro Jahr zu fördern. Die Förderung in der dritten Förderlinie (Zukunftskonzepte) setzt die positive Bewertung von mindestens einem Exzellenzcluster und mindestens einer Graduiertenschule voraus. Auf diese dritte Förderlinie werden zusätzliche Mittel in substanzieller Höhe entfallen, die im Einzelfall den in den beiden ersten Förderlinien jeweils ausgeschütteten Mitteln vergleichbar sein können. Das Programm wird - sobald die rechtlichen Voraussetzungen zu seiner Finanzierung geschaffen sind - von der DFG in allen drei Förderlinien ausgeschrieben. Die DFG wirkt bei der Durchführung mit dem Wissenschaftsrat zusammen. Der Förderzeitraum beträgt jeweils fünf Jahre. Die Antragstellung erfolgt in zwei Stufen (Antragsskizzen und Vollanträge). Universitäten, die beabsichtigen, sich zu bewerben, werden bis zum 1. August um eine Absichtserklärung gebeten. Die genauen Förderbedingungen werden im Laufe des August 2005 festgelegt und den Universitäten übermittelt. Die Übersendung der Antragsskizzen wird danach bis Ende September 2005 erwartet. In den Geschäftsstellen der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates stehen Ihnen als Ansprechpartner/innen zur Verfügung: Für die erste und zweite Förderlinie: Dr. Beate Konze-Thomas, Tel.: 0228/885-2254, E-Mail: beate.konze-thomas.mail.dfg.de Für die Förderlinie "Graduiertenschulen": Dr. Jörg Schneider, Tel.: 0228/885-2424, E-Mail: joerg.schneider.mail.dfg.de Für die Förderlinie "Exzellenzcluster": Dr. Klaus Wehrberger, Tel.: 0228/885-2355, E-Mail: klaus.wehrberger.mail.dfg.de Dr. Anne Lipp, Tel.: 0228/885-2423, E-Mail: anne.lipp.mail.dfg.de Für die Förderlinie "Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung": Dr. Sabine Behrenbeck, Tel.: 0221/3776-234, E-Mail: behrenbeck.mail.wissenschaftsrat.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_33.html

Weitere Kategorien: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Abkommen ermöglicht deutsch-chinesische Transregio Fristablauf: 15.08.2005
Deutsch-chinesischen Forschungsteams steht ab sofort die Möglichkeit offen, in Transregio-Sonderforschungsbereichen mit einem Standort in China zusammenzuarbeiten. Transregio sind Sonderforschungsbereiche, die an mehreren Standorten angesiedelt sind. Ein im April 2005 in Peking geschlossenes Abkommen über die gemeinsame Förderung von deutsch-chinesischen Kooperationsprojekten zwischen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Nationalen Wissenschaftsorganisation der Volksrepublik China, der National Natural Science Foundation of China (NSFC), ermöglicht dies. Dr. Suzanne Zittartz-Weber, Tel. 0228/885-2388, E-Mail suzanne.zittartz-weber.mail.dfg.de Dr. Klaus Wehrberger, Gruppe Sonderforschungsbereiche, Tel. 0228/885 -2355, E-Mail klaus.wehrberger.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/koordinierte_programme/sonderforschungsbereiche/sfb_international/index.html

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Bernd Rendel-Preis der DFG für junge Geowissenschaftler Fristablauf: 01.09.2005
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vergibt 2005 erneut den Bernd Rendel-Preis an junge, nicht promovierte Diplom-Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler (Geologen, Mineralogen, Geophysiker, Ozeanographen, Geodäten). Die mit je 2000 Euro dotierten Preise werden aus den vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwalteten Erträgen der Bernd Rendel-Stiftung finanziert und sollen von den Preisträgern für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden. Als Kriterien für die Preisvergabe gelten Qualität und Originalität der bisherigen Forschungsarbeiten, die jedoch nicht abgeschlossen sein müssen (Diplomarbeiten, laufende Dissertationen oder andere Arbeiten). Besondere Beachtung bei der Preisvergabe finden der gewählte Forschungsansatz sowie das wissenschaftliche Potenzial der Kandidatinnen und Kandidaten. Möglich sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge von Kandidaten durch Dritte. Die Bewerbungsunterlagen sollen eine kurze (maximal einseitige) Begründung mit Hinweis auf die Verwendung des Preises enthalten sowie einen kurzen tabellarischen Lebenslauf und Exemplare relevanter Arbeiten (Diplomarbeit, Manuskripte, Sonderdrucke) beziehungsweise eine kurze Beschreibung laufender Arbeiten. Für die Preisvergabe 2005 sind die Unterlagen bis zum 01. September 2005 zu schicken an: Deutsche Forschungsgemeinschaft Dr. Ute Weber Bernd Rendel-Preis 2005 Kennedyallee 40 53175 Bonn Rückfragen richten Sie bitte an Dr. Ute Weber, Gruppe Physik, Mathematik, Geowissenschaf-ten, Tel.: 0228/885-2760, E-Mail: ute.weber.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/preise/bernd_rendel_preis.html

Weitere Kategorien: Nachwuchsförderung - Preise + Wettbewerbe - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Schwerpunktprogramm 1230: "Mechanismus des Zelleintritts und der Persistenz von Genvektoren" Fristablauf: 05.09.2005
The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) has decided to establish "Mechanisms of gene vector entry and persistence" as a new Priority Programme. Emerging gene-based therapies have shown surprising efficiency as well as severe side effects. The Research Priority Programme "Mechanisms of gene vector entry and persistence" creates a multidisciplinary forum to address basic mechanisms of gene delivery into somatic cells, with a focus on hematopoietic and lymphatic systems. Projects investigating -cell entry, -episomal maintenance and -chromosomal insertion of transgenes are encouraged. Proposals must be submitted to the DFG (in English) by Monday 5 September 2005 with the keyword "gene vector entry". It is anticipated that funding of individual projects will be able to commence in January 2006. Funding proposals can be made for a three year period. For further information on the programme, contact the programme's scientific coordinator Prof. Christopher Baum, Hannover Medical School, Department IV: Children's Hospital - Pediatric Department of Hematology and Oncology, Carl-Neuberg-Strasse 1, D-30625 Hannover, GERMANY, Tel. +49(0)511 / 532 6067 e-mail: baum.christopher.mail.mh-hannover.de For information on submitting proposals, contact Office LA8, Dr. Tobias Grimm, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, Tel.: +49(0)228/885 2325, e-mail: tobias.grimm.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_12_05.html

Weitere Kategorien: Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Schwerpunktprogramm 1171 "Frühe Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozesse. Zur Genese und Entwicklung frühkeltischer Fürstensitze und ihres territorialen Umlandes" Fristablauf: 15.09.2005
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Jahr 2003 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Frühe Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozesse. Zur Genese und Entwicklung frühkeltischer Fürstensitze und ihres territorialen Umlandes" beschlossen. Das Programm geht jetzt in die zweite Förderperiode. Im Mittelpunkt des Schwerpunktprogramms steht die archäologische und naturwissenschaftliche Erforschung von siedlungsgeographischen Zentralisierungsprozessen des 7. bis 4. Jahrhunderts v. Chr. in Süddeutschland und den angrenzenden Regionen. Zum besseren Verständnis dieser Thematik werden ergänzend Untersuchungen zu Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozessen in archaischer Zeit südlich und südwestlich der Alpen gefördert. Das Programm ist somit interdisziplinär konzipiert: Neben der Ur- und Frühgeschichte sind die Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Historische Geographie/Kulturgeographie, Archäobotanik, Archäozoologie und Paläoanthropologie eingebunden. Anträge für die zweite zweijährige Förderperiode sind bis 15. September 2005 bei der Geschäftsstelle der DFG einzureichen. Hinweise zur Antragstellung erteilt Dr. Hans-Dieter Bienert, Tel.: 0228/885-2246, E-Mail: Hans-Dieter.Bienert.mail.dfg.de. Die fachlichen Koordinatoren des Programms sind beim Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege, PD Dr. Dirk L. Krausse, Tel.: 0711/66463-142, E-Mail: dirk.krausse.mail.lda.bwl.de, und stellvertretend Dr. Jörg Biel, 0711/66463-502, E-Mail: joerg.biel.mail.lda.bwl.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_20_05.html

Weitere Kategorien: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Deutsche Forschungsgemeinschaft legt Jahresbericht 2004 vor Fristablauf: 15.09.2005
Für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stand das Jahr 2004 ganz im Zeichen der Innovation. Grundlegende Neuerungen bei den Förderprogrammen erhöhten deren Attraktivität. Gleichzeitig forcierte die DFG ihr Engagement auch im europäischen Bereich. Als Beispiele für Modernisierungen im Bereich der Förderprogramme nennt DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker in seinem Vorwort die 2004 vollzogene Weiterentwicklung der Sonderforschungsbereiche, bei denen das Auswahlverfahren durch die Einführung einer Panelbegutachtung wesentlich verkürzt werden konnte. Eine Neuausrichtung erfuhr auch das Schwerpunktprogramm. Hier wird bei der Bewilligung nun mehr Wert auf eine deutschlandweite Vernetzung der Forschungsvorhaben gelegt. Zudem wurde 2004 die Altersgrenze beim Emmy Noether-Programm abgeschafft. Die Veränderungen bei den Graduiertenkollegs, die eine stärkere thematische Eingrenzung, bessere finanzielle Ausstattung sowie eine verstärkte Internationalisierung vorsehen, wurden ebenfalls spürbar: Sie führten zu einer Steigerung der Antragszahlen um rund 50 Prozent. 2004 wurden auch erstmals ein deutsch-chinesisches und sechs deutsch-französische Graduiertenkollegs eingerichtet. Insgesamt beliefen sich die Einnahmen der DFG im vergangenen Jahr auf 1,307 Milliarden Euro. Davon kamen 58,0 Prozent vom Bund, 41,7 Prozent von den Ländern und 0,3 Prozent aus Stiftungen und sonstigen privaten Zuwendungen. Von diesem Geld konnten unter anderem 9 163 Wissenschaftlerstellen, 8 823 halbe Stellen für Wissenschaftler, 3 731 Doktoranden- sowie 1 037 Postdoktorandenstipendien finanziert werden. Die DFG bearbeitete im Jahr 2004 in der Allgemeinen Forschungsförderung insgesamt 15 173 Anträge. Davon wurden 7 840 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 785,6 Millionen Euro bewilligt. Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG Dr. Eva-Maria Streier Direktorin Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kennedyallee 40 D-53175 Bonn Telefon +49-(0)-228-885-2250 E-Mail: em.streier.mail.dfg.de Telefax +49-(0)-228-885-2180
http://www.dfg.de/jahresbericht/

Weitere Kategorien: Allgemeines - Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Förderung Deutsch-Italienisch-Französische Forschungskonferenzen in den Geistes- und Sozialwissenschaften Fristablauf: 15.09.2005
Im Rahmen der "DFG/Villa Vigoni/ Maison des Sciences de l'Homme-Forschungskonferenzen in den Geistes- und Sozialwissenschaften" treffen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur gemeinsamen Bearbeitung von Forschungsfragen zusammen. Ziel ist dabei vor allem die Bildung von Netzwerken und längerfristigen Forschungskooperationen. Deshalb umfasst jede Forschungskonferenz zwei bis drei Arbeitstreffen der beteiligten Wissenschaftler. Der Antrag für eine Forschungskonferenz muss von mindestens zwei WissenschaftlerInnen aus mindestens zwei der drei beteiligten Länder gestellt werden. Antragsfrist: 15. September 2005
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/foerderinitiativen_projektgruppen/foerderinitiativen/geisteswissenschaften/download/forschungskonferenzen_07_11_03.pdf

Weitere Kategorien: Internationales - Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst
DFG wird Partner im Netzwerk "Knowledge Exchange" Fristablauf: 30.09.2005
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat als vierter Partner ein internationales Abkommen zum Netzwerk "Knowledge Exchange" unterzeichnet. Diese gemeinsame Initiative mit nationalen Fördereinrichtungen aus Großbritannien, den Niederlanden und Dänemark dient dem Ausbau der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) für Forschung und Lehre. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Entwicklung gemeinsamer Strategien und die Vereinbarung einheitlicher oder kompatibler technischer Lösungen. Sie sollen dafür sorgen, dass Wissenschaftler und Studierende mit nutzerfreundlichen Systemen über nationale Grenzen hinaus Zugang zu allen wissenschaftlich relevanten Informationen erhalten. Der Einsatz von ICT in Forschung und Lehre wird mit Blick auf die wachsende internationale Vernetzung in der Wissenschaft immer bedeutsamer. "Knowledge Exchange" soll daher die bisher eher unverbindliche internationale Kooperation im Bereich der Informationsversorgung durch feste Strukturen ersetzen. Die Partner im Netzwerk - neben der DFG das britische JISC (Joint Informations Systems Committee), die niederländische SURF (Stiftung für die Zusammenarbeit im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie für Forschung und Lehre) und die dänische DEF (Danish Electronic Research Library) - wollen auf eine gemeinsame Infrastruktur und gemeinsame Standards hinarbeiten. Dazu gehören die Umgestaltung der technischen Systeme ebenso wie Dienstleistungen für wissenschaftliche Nutzer. Neben der Verbesserung des Informationsaustauschs und Wissenstransfers soll die enge Kooperation auch eine gemeinsame Struktur für das Gebiet des digitalen Lernens, Lehrens und Forschens schaffen und sichern. Der Aufbau internationaler "Virtual Research Environments" würde deutschen Wissenschaftlern beispielsweise eine komplette Kommunikationsumgebung in den jeweiligen Arbeitsgebieten vermitteln. Mit ihren gemeinsamen Anstrengungen erhofft der Verbund darüber hinaus, auch europäische Entwicklungen im Bereich der Informationstechnologie zu beeinflussen. Die Arbeit des Netzwerkes wird von einem zentralen Büro aus koordiniert, das seinen Sitz zunächst in Kopenhagen in den Räumen der Danish National Library Authority haben wird und im September 2005 seine Arbeit aufnimmt. Ansprechpartnerin bei der DFG ist Dr. Sigrun Eckelmann, Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS), Tel.: 0228/885-2344, E-Mail: gudrun.eckelmann.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/lis

Weitere Kategorien: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Schwerpunktprogramm 1209 "Die hellenistische Polis als Lebensform. Urbane Strukturen und bürgerliche Identität zwischen Tradition und Wandel" Fristablauf: 15.10.2005
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Die hellenistische Polis als Lebensform. Urbane Strukturen und bürgerliche Identität zwischen Tradition und Wandel" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Ziel ist es, die Entwicklung der hellenistischen Polis nicht, wie bislang üblich, als statisches Gebilde zu untersuchen, sondern in einer veränderten Sichtweise als eine bürgerliche Organisationsform zu betrachten, die mittels sich wandelnder politischer, sozialer und religiöser Ordnungssysteme immer wieder ein Maximum an Selbstbestimmung, Interessenausgleich und innerer Stabilität anstrebte und von der Anpassung an veränderte äußere Rahmenbedingungen geprägt gewesen ist. Anders als bisher soll dabei das 4. Jahrhundert v. Chr., besonders aber die hellenistische Zeit, nicht mehr als Epoche des Niedergangs der in klassischer Zeit blühenden Polis begriffen werden. Vielmehr soll angesichts der Fülle neuer Polisgründungen und der immensen Ausbreitung griechischer Stadtkultur im Hellenismus untersucht werden, welche Anpassungsphänomene zum nachhaltigen Erfolg der Polis in dieser Zeit geführt haben. Anträge für die erste zweijährige Förderperiode sind in achtfacher Ausfertigung bis zum 15. Oktober 2005 unter dem Kennwort "SPP 1209/1" bei der Geschäftsstelle der DFG einzureichen. Hinweise zur Antragstellung erteilt Dr. Hans-Dieter Bienert, Tel.: 0228/885-2246, E-Mail: Hans-Dieter.Bienert.mail.dfg.de. Fachlicher Koordinator ist Prof. Dr. Martin Zimmermann, LMU München, Historisches Seminar - Abteilung Alte Geschichte Tel.: 089/2180-5385, E-Mail: Martin.Zimmermann.mail.lrz.uni-muenchen.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_21_05.html

Weitere Kategorien: Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, Kunst
Publikationsstrategien im Wandel: DFG-Studie belegt steigende Akzeptanz und Bedeutung von Open Access Fristablauf: 17.10.2005
Die Verbreitung von Forschungsergebnissen über spezielle, für den Nutzer kostenlos zugängliche Plattformen im Internet (Open Access) wird von einem Großteil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche befürwortet. Trotzdem hat bisher nur etwa jeder Zehnte von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, eigene Beiträge im Open Access verfügbar zu machen. Dies zeigt eine Umfrage zum Publikations- und Rezeptionsverhalten von Wissenschaftlern, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Sommer 2004 in Auftrag gegeben hatte und deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Die Studie vermittelt somit wichtige Erkenntnisse zu einem bislang zwar viel diskutierten, aber nicht ausreichend mit Daten belegten Wandel auf dem Publikationsmarkt. Open Access soll den wissenschaftlichen Austausch innerhalb der Scientific Community erleichtern. Da frei zugängliche Publikationen häufiger zitiert werden, steigert Open Access die Sichtbarkeit der Forschungsergebnisse und kann somit das Renommee der Wissenschaftler deutlich erhöhen. Mit der Unterzeichnung der "Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" hatte sich die DFG bereits am 22. Oktober 2003 verpflichtet, den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen im Internet maßgeblich zu unterstützen und zu propagieren. Ansprechpartner bei der DFG sind: Dr. Johannes Fournier, Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme, Tel.: 0228/885-2418, E-Mail: Johannes.Fournier.mail.dfg.de Dr. Alexis-Michel Mugabushaka, Bereich Informationsmanagement, Tel.: 0228/885-2849, E-Mail: Alexis-Michel.Mugabushaka.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_50.html
http://www.dfg.de/lis/

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DFG unterstützt "Materials World Network": Europäisch-amerikanische Zusammenarbeit in der Materialforschung Fristablauf: 17.10.2005
Die National Science Foundation (NSF) der USA und verschiedene europäische Förderorganisationen setzen ihre Kooperation im Rahmen des "Materials World Network" fort und regen damit eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den USA und Europa auf dem Gebiet der Materialforschung an. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beteiligt sich zum dritten Mal an dieser Initiative, die dazu beitragen soll, Gemeinschaftsprojekte in der Materialforschung mit koordinierter Förderung durch die nationalen Förderorganisationen möglich zu machen. Im Rahmen des Materials World Network können nun erneut deutsch-amerikanische Gemeinschaftsanträge gestellt werden. Die Begutachtung und Entscheidungsfindung wird zwischen NSF und DFG abgestimmt, die Förderung erfolgt separat. Da für diese Projekte keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung stehen, können nur herausragende Vorhaben in die Förderung aufgenommen werden. Anträge werden bis zum 17. Oktober 2005 entgegengenommen und sollten von den Kooperationspartnern gemeinsam eingereicht werden. Interessenten werden gebeten, sich vor der Antragstellung mit der DFG-Geschäftsstelle in Verbindung zu setzen. Fragen zu den allgemeinen Rahmenbedingungen beantwortet Dr.-Ing. Burkhard Jahnen, Tel.: 0228/885-2487, E-Mail: burkhard.jahnen.mail.dfg.de. Für fachspezifische Fragen wenden Sie sich bitte an die folgenden Ansprechpartner: Ingenieurwissenschaftliche Werkstoffforschung: Dr.-Ing. Burkhard Jahnen, Tel.: 0228/885-2487, E-Mail: burkhard.jahnen.mail.dfg.de Dr.-Ing. Frank Fischer, Tel.: 0228/885-2374, E-Mail: frank.fischer.mail.dfg.de Physikalische Materialforschung: Dr. Michael Kleinschmidt, Tel.: 0228/885-2351, E-Mail: michael.kleinschmidt.mail.dfg.de Chemische Materialforschung: Dr.-Ing. Georg Bechtold, Tel.: 0228/885-2818, E-Mail: georg.bechtold.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/ausschreibungen_mit_internationalem_bezug/info_wissenschaft_19_05.html
http://www.nsf.gov/pubs/2005/nsf05594/nsf05594.htm

Weitere Kategorien: Internationales - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
Neuer "Ombudsman der DFG" hat die Arbeit aufgenommen Fristablauf: 19.10.2005
Autorschaftsstreitigkeiten, Plagiatsvorwürfe, mangelnde Sicherung wissenschaftlicher Daten und Forschungsbehinderung gehören zu den Schattenseiten wissenschaftlichen Arbeitens. Als Anlaufstelle für Fragen guter wissenschaftlicher Praxis hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 1999 das Gremium "Ombudsman der DFG" eingerichtet, das allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern offen steht. Das Gremium hat nach sechs Jahren erfolgreicher Arbeit seine Aufgaben an die drei neu berufenen Mitglieder übergeben. Der neue Ombudsman besteht aus der Sprecherin, der Biowissenschaftlerin Professor Ulrike Beisiegel, Hamburg, dem Rechtswissenschaftler Professor Wolfgang Löwer, Bonn, und dem Naturwissenschaftler Professor Siegfried Hunklinger, Heidelberg. Das Gremium wird nicht nur die Bearbeitung der stetig wachsenden Zahl von Anrufungen fortführen, sondern auch neue Aufgaben angehen. "Wir wollen die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis noch stärker im Bewusstsein der Wissenschaftsgemeinschaft verankern", sagt Beisiegel über ihre Ziele. Fragen zum Thema beantwortet Ulrike Hagena-Schmedding, Justitiariat der DFG, Tel. 0228/885-2679, E-Mail: Ulrike.Hagena-Schmedding.mail.dfg.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2005/presse_2005_52.html
http://www.rrz.uni-hamburg.de/dfg_ombud/
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/reden_stellungnahmen/download/empfehlung_wiss_praxis_0198.pdf.

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Schwerpunktprogramm 1236 "Synthese, 'in situ'-Charakterisierung und quantenmechanische Modellrechnungen von Geomaterialien, Oxiden, Carbiden und Nitriden unter extrem hohen Drücken und Temperaturen" Fristablauf: 22.10.2005
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Synthese, 'in situ'-Charakterisierung und quantenmechanische Modellrechnungen von Geomaterialien, Oxiden, Carbiden und Nitriden unter extrem hohen Drücken und Temperaturen" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Das Schwerpunktprogramm wird voraussichtlich ab Mai 2006 gefördert. Ziel ist es, die signifikanten Fortschritte bei der Entwicklung von Laser-geheizten Diamantstempelzellen, Vielstempelpressen und parameterfreien quantenmechanischen Modellrechnungen zu nutzen, um neue Erkenntnisse bezüglich der Synthese, der Charakterisierung und des Verständnisses der Eigenschaften von Strukturen mit sehr hohen Dichten zu gewinnen, wie sie im Erdmantel und als anorganische Verbindungen in bisher unbekannten Strukturtypen vorkommen. Konkret sollen folgende Fragen beantwortet werden: Welche neuen Phasen können unter extremen Druck- beziehungsweise Temperaturbedingungen synthetisiert werden? Welche physikalischen Eigenschaften haben sie - und wie ist ihre Stabilität? Können neue Erkenntnisse über ihre Struktur-Eigenschaftsbeziehungen unser Verständnis ihrer Kristallchemie, ihres Kristallwachstums und ihrer geowissenschaftlichen Bedeutung vertiefen? Besteht die Möglichkeit, gezielt neue Verbindungen herzustellen? Anträge für die erste dreijährige Förderperiode sind spätestens bis zum 22. Oktober 2005 bei der Geschäftsstelle der DFG, z. Hd. Dr. Susanne Faulhaber, einzureichen. Der Antrag sollte in englischer Sprache verfasst sein, der Kostenplan zusätzlich auf Deutsch. Ein weiteres Exemplar des Antrages erbitten wir an den Koordinator, Prof. Dr. Björn Winkler, Universität Frankfurt, Institut für Mineralogie, Abteilung Kristallographie, Senckenberganlage 30, 60054 Frankfurt am Main, zudem eine Zusammenfassung des Antrags per E-Mail an jasmin.sowa.mail.dfg.de. Hinweise zur Antragstellung erteilt Dr. Susanne Faulhaber, Tel.: 0228/885-2363, E-Mail: susanne.faulhaber.mail.dfg.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_25_05.html

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Schwerpunktprogramm 1234 "Sprachlautliche Kompetenz: Zwischen Grammatik, Signalverarbeitung und neuronaler Aktivität" Fristablauf: 31.10.2005
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Sprachlautliche Kompetenz: Zwischen Grammatik, Signalverarbeitung und neuronaler Aktivität" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Ziel des Schwerpunktprogramms ist die Erforschung der sprachlautlichen kognitiven, artikulatorischen und perzeptiven Fähigkeiten des Menschen. Die Untersuchungen stehen im Schnittpunkt zwischen den in der Phonologie erforschten Lautsystemen, dem durch die Phonetik und Psycholinguistik etablierten Wissen über Artikulation, Perzeption und Spracherwerb und den in der Neurolinguistik untersuchten neuronalen Korrelaten sprachlautlicher Verarbeitung. Weitere Informationen sowie die ausführliche Ausschreibung des Schwerpunktprogramms einschließlich der Festlegung genauer Ein- und Ausschlusskriterien sind im Internet abrufbar. Anträge für zunächst drei Jahre (in englischer Sprache) müssen bis spätestens 31. Oktober 2005 unter Angabe des Stichworts SPP 1234 bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, eingegangen sein. Weitere Informationen erteilen der Koordinator des Schwerpunktprogramms, PH.D. Hubert Truckenbrodt, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Seminar für Sprachwissenschaft, Wilhelmstraße 19. 72074 Tübingen, E-Mail hubertt.mail.uni-tuebingen.de, und die zuständige Programmdirektorin der DFG, Dr. Susanne Anschütz, Tel.: 0228/885-2528, E-Mail: Susanne.Anschuetz.mail.dfg.de.
http://www.spp1234.de
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_13_05.html

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Schwerpunktprogramm 1243 "Quantentransport auf molekularer Ebene" Fristablauf: 01.11.2005
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Quantentransport auf molekularer Ebene" beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die Molekulare Elektronik gilt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Ablösung der Silizium-basierten Mikroelektronik, wenn die Halbleiterentwicklung an die Grenzen einer weiteren Miniaturisierung stößt. Der Einsatz von organischen Molekülen in nanoskaligen nichtlinearen Schaltkreisen eröffnet neue Möglichkeiten für die Entwicklung von Bauelementen, die sich sowohl in ihrer Herstellung und Funktionalität als auch in ihrer Architektur von herkömmlichen Bauelementen unterscheiden werden. Doch bereits die grundlegende Frage, wie der Strom durch ein einzelnes Molekül fließt, ist bisher nicht ausreichend verstanden. Das erklärte Ziel des Schwerpunktprogramms ist, die notwendige Forschungsaktivität in diesem Feld durch die Kombination von unterschiedlichen theoretischen Zugängen und experimentellen Techniken zu bündeln und ein physikalisches Bild für den Ladungstransport auf molekularer Ebene zu erarbeiten. Anträge (in englischer Sprache) für die erste zweijährige Förderperiode sind in zweifacher Ausfertigung sowie per CD ROM, die neben dem Antrag auch alle Anlagen (Publikationen, Angebote etc.), vorzugsweise als .pdf, enthalten soll, bis spätestens 1. November 2005 unter dem Kennwort "Quantentransport" bei der Geschäftsstelle der DFG, z. Hd. Dr. Michael Kleinschmidt, einzureichen. Hinweise zur Antragstellung erteilt Dr. Michael Kleinschmidt, Tel.: 0228/885-2351, E-Mail: michael.kleinschmidt.mail.dfg.de. Fachlicher Koordinator ist Prof. Dr. Thomas Frauenheim, Universität Paderborn, Department Physik, Fachbereich 6 - Theoretische Physik, Tel.: 05251/602336, E-Mail: frauenheim.mail.phys.uni-paderborn.de.
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_22_05.html

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