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Geisteswissenschaften im gesellschaftlichen Dialog
Das erste Ziel der Förderinitiative "Geisteswissenschaften im gesellschaftlichen Dialog" ist es deshalb, durch die Förderung von Forschungsverbünden an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen unter Beteiligung ausländischer Gastforscherinnen und Gastforscher neue interdisziplinäre Arbeitszusammenhänge aufzubauen. Die Forschungsverbünde sollen dazu dienen, dem transdisziplinären Gespräch Raum zu geben und der oft beklagten Isolation der geisteswissenschaftlichen Fächer entgegenzuwirken.
Im Erfolgsfall können diese Arbeitszusammenhänge zu Ausgangspunkten für die Profilbildung an Universitäten und die Entstehung exzellenter Forschungszentren und Netzwerke werden. Vorgesehen ist zunächst die Förderung von interdisziplinären Verbundprojekten, die sich einem der folgenden zwei Themenschwerpunkte zuordnen lassen:
1. Anthropologie - Der Wandel der Menschenbilder unter dem Einfluss von Informationstechnologie und moderner Naturwissenschaft,
2. Europa - Kulturelle und soziale Bestimmungen Europas und des Europäischen.
Antragsteller sollen sich im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens mit dem 6. EU-Forschungsrahmenprogramm vertraut machen. Sie sollen prüfen, ob das beabsichtigte Vorhaben spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche oder ergänzende EU-Förderung möglich ist.
Mit der Durchführung der Fördermaßnahme hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung federführend den Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) beauftragt:
Projektträger im DLR für das BMBF
Geisteswissenschaften
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn
Tel.: 0228 / 3821366;
Fax: 0228 / 3821323;
E-mail: heinz.thunecke.mail.dlr.de
Ansprechpartner: Dr. Heinz Thunecke
Das Antragsverfahren ist zweigleisig. Eingereicht werden können
1. Anträge zur Durchführung eines Verbundprojektes
2. Anträge zur Durchführung von Vorphasen zum Aufbau von Verbünden
Begutachtungsfähige Anträge sind dem Projektträger bis zum 31.07. 2005 in schriftlicher und elektronischer Form in deutscher Sprache vorzulegen.