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Publikationsstrategien im Wandel: DFG-Studie belegt steigende Akzeptanz und Bedeutung von Open Access
Die Verbreitung von Forschungsergebnissen über spezielle, für den Nutzer kostenlos zugängliche Plattformen im Internet (Open Access) wird von einem Großteil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche befürwortet. Trotzdem hat bisher nur etwa jeder Zehnte von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, eigene Beiträge im Open Access verfügbar zu machen. Dies zeigt eine Umfrage zum Publikations- und Rezeptionsverhalten von Wissenschaftlern, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Sommer 2004 in Auftrag gegeben hatte und deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Die Studie vermittelt somit wichtige Erkenntnisse zu einem bislang zwar viel diskutierten, aber nicht ausreichend mit Daten belegten Wandel auf dem Publikationsmarkt.
Open Access soll den wissenschaftlichen Austausch innerhalb der Scientific Community erleichtern. Da frei zugängliche Publikationen häufiger zitiert werden, steigert Open Access die Sichtbarkeit der Forschungsergebnisse und kann somit das Renommee der Wissenschaftler deutlich erhöhen. Mit der Unterzeichnung der "Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" hatte sich die DFG bereits am 22. Oktober 2003 verpflichtet, den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen im Internet maßgeblich zu unterstützen und zu propagieren.
Ansprechpartner bei der DFG sind:
Dr. Johannes Fournier, Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme, Tel.: 0228/885-2418, E-Mail: Johannes.Fournier.mail.dfg.de
Dr. Alexis-Michel Mugabushaka, Bereich Informationsmanagement, Tel.: 0228/885-2849, E-Mail: Alexis-Michel.Mugabushaka.mail.dfg.de.