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BMBF / EU: ERA-NET TRANSCAN (Translational Cancer Research)
Das BMBF fördert transnationale Forschungsprojekte zu seltenen Tumorerkrankungen im Rahmen des ERA-NET TRANSCAN. Das Netzwerk ERA-NET TRANSCAN (ERA-NET for Translational Cancer Research) wird durch die Europäische Kommission gefördert und hat das Ziel, die Forschungsaktivitäten und -programme der beteiligten europäischen Länder auf dem Gebiet der translationalen, krankheitsbezogenen Krebsforschung zu koordinieren.
Mit dieser Fördermaßnahme wird das Ziel verfolgt, sich ergänzende Expertisen und Ressourcen von einschlägig qualifizierten Arbeitsgruppen aus den teilnehmenden Ländern zusammenzuführen. Durch gemeinsame kooperative Forschungsansätze sollen Fortschritte in der Diagnostik und Therapie von seltenen Krebserkrankungen realisiert werden, die allein auf nationaler Ebene nicht zu erreichen sind.
Die Forschungsanträge müssen mindestens eines der folgenden Ziele adressieren.
Ziel 1: Entwicklung und Durchführung translationaler Forschungsprojekte unter Nutzung der Ressourcen aus früheren bzw. laufenden klinischen Studien sowie bestehenden Sammlungen von Biomaterialien und epidemiologischen Daten
Ziel 2: Entwicklung und Nutzung translationaler Forschungsplattformen (z. B. aus Patientenmaterial gewonnene Xenograft-Modelle, Organoide, Gewebesammlungen) zur Untersuchung: der Wirkung oder Toxizität von Medikamenten bzw. einer therapeutischen Resistenz; zur Durchführung von Medikamenten-Screens; zur Erweiterung der Anwendung bereits zugelassener Tumortherapeutika ("repurposing").
Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Verfahrensstufe ist bis 6. Februar 2018 eine Projektskizze vorzulegen.