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DFG und NSF vereinfachen Antragsverfahren im Bereich Chemie
Mit einer neuen Initiative im Bereich der Chemie wollen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die National Science Foundation (NSF) die Zusammenarbeit zwischen deutschen und amerikanischen Chemikern verstärken und fördern. Dazu ermöglichen sie, dass kooperierende Antragsteller nun erstmals einen gemeinsamen Antrag stellen können. Technisch wird dies über das elektronische System "FastLane" der NSF ermöglicht. Auch die Begutachtung und die Förderentscheidungen erfolgen gemeinsam. Die beiden Organisationen ermuntern Wissenschaftler explizit, die zur Verfügung stehende Cyber-Infrastruktur für die Antragstellung zu nutzen.
Ab sofort bis zum 13. Januar 2006 können alle bei der DFG antragsberechtigten Personen gemeinsame Projektanträge stellen, die in den durch die DFG (Gruppe Chemie und Verfahrenstechnik) und die NSF (Division of Chemistry) geförderten Kerngebieten arbeiten. Dabei stehen die neuen Anträge im Wettbewerb mit der regulären Förderung.
Gefördert werden können ausschließlich neue Kooperationen, das heißt Projekte von Antragstellern, die bisher weder gemeinsame Veröffentlichungen noch gemeinsame Projekte (auch außerhalb der DFG- oder NSF-Förderung) haben.
Diese Ausschreibung ist nicht mit der DFG-NSF-Initiative im Bereich der Materialforschung (Materials World Network) identisch. Hierzu erfolgt eine gesonderte Ausschreibung. Antragsteller, für die beide Initiativen in Frage kommen, werden gebeten, ihre Anträge im Rahmen der Initiative im Bereich der Chemie zu stellen.
Ansprechpartner in der DFG-Geschäftsstelle ist Dr.-Ing. Georg Bechtold aus der Gruppe Chemie und Verfahrenstechnik, Tel. +49-(0)228/885-2818, Georg.Bechtold.mail.dfg.de.