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BMBF / ERA-Net E-Rare: Multi-Omik-Ansätze, seltene Erkrankungen
Das BMBF fördert transnationale Forschungsprojekte zur hypothesenbasierten Nutzung von integrierten Multi-Omik-Ansätzen zur Aufklärung von Krankheitsursachen und/oder zur funktionalen Validierung von Schlussfolgerungen aus Multi-Omik-Daten bei seltenen Erkrankungen innerhalb des ERA-NET "E-Rare".
Themengebiete:
* Kombinierte Multi-Omik-Ansätze (z. B. Epigenomik, Transkriptomik, Metabolomik, Proteomik usw.), die Genomik-basierte Genentdeckungsstrategien ergänzen und denen eine Leithypothese zugrunde liegt.
* Funktionelle Validierung klinischer oder biologischer Schlussfolgerungen, die aus "Omik"-Ergebnissen gewonnen werden.
* Anwendung von "Omik"-Ansätzen für seltene Krankheiten, für die das/die Gen(e) bekannt sind, um Einblicke in die Pathophysiologie der Krankheiten zu ermöglichen.
* Entwicklung und Anwendung von Konzepten und Methoden zur Erkennung von Merkmalen von Krankheitsursachen, die innerhalb von Krankheitsgruppen als "Blaupause" genutzt werden können, um neue Krankheitsgene zu entdecken und Pathomechanismen aufzuklären.
Zweistufiges Verfahren. In der ersten Verfahrensstufe sind bis 6. Februar 2018 Projektskizzen vorzulegen.