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Neuer Impuls für die deutsch-polnische Forschungsförderung
Zur Förderung der bilateralen wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt eine Vereinbarung mit dem polnischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEiN) getroffen. Durch dieses Abkommen haben polnische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun erstmals die Möglichkeit, für Kooperationsprojekte zusätzliche Mittel in einer Programmlinie für die internationale Zusammenarbeit einzuwerben.
Neben dem Abkommen mit dem polnischen Bildungs- und Wissenschaftsministerium hat die DFG zudem eine Vereinbarung mit der Stiftung für die polnische Wissenschaft, der Fundacja na Rzecz Nauki Polskiej (FNP), geschlossen, um insbesondere die Zusammenarbeit herausragender Nachwuchswissenschaftler aus allen Fachgebieten zu unterstützen. Bereits in der Vergangenheit haben die DFG und die FNP eng zusammengearbeitet, unter anderem wurde der mit 50.000 Euro dotierte Kopernikus-Preis ausgeschrieben. Er soll am 2. Mai 2006 erstmals an ein deutsch-polnisches Wissenschaftler-Tandem verliehen werden.
Gefördert werden neben gemeinsamen Forschungsprojekten auch wissenschaftliche Veranstaltungen und Kongressreisen. Beide Vereinbarungen treten Anfang 2006 in Kraft und sehen gemeinsame Begutachtungsverfahren vor.
Ansprechpartner für nähere Informationen zu den beiden Abkommen ist Dr. Torsten Fischer, Gruppe Internationale Zusammenarbeit in der DFG, Tel.: 0228/885-2372, E-Mail: torsten.fischer.mail.dfg.de.