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Deutsche und polnische Wissenschaftler: Antragsstellung für gemeinsame Forschungsprojekte
Zur Förderung der bilateralen wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Dezember 2005 eine Vereinbarung mit dem polnischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEiN) getroffen. Dieses Abkommen gibt polnischen und deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, für Kooperationsprojekte gemeinsam mit ihren ausländischen Partnern finanzielle Mittel einzuwerben.
Der Antrag auf ein deutsch-polnisches Kooperationsprojekt sollte sowohl bei der DFG als auch beim MEiN nach den jeweils gültigen Richtlinien eingereicht werden. Auf deutscher Seite können alle Wissenschaftler einen Antrag stellen, die nach den Regeln der DFG antragsberechtigt sind. Der polnische Partner muss als Kooperationspartner im DFG-Antrag benannt und der wissenschaftliche Mehrwert der Zusammenarbeit verdeutlicht werden. Für das Antrags- und Begutachtungsverfahren sowie für die Kostenstellen gelten die Richtlinien der DFG-Sachbeihilfe.
Die polnischen Partner reichen ihren Antrag beim MEiN in der Programmlinie "Projekt Badawczy Specjalny" ein. Der Antragsteller muss gemäß den Richtlinien des MEiN antragsberechtigt sein. Der deutsche Kooperationspartner muss ebenfalls im Antrag genannt werden. Informationen über die Ausschreibung, die formalen Antragsvorgaben und das Begutachtungsverfahren sind auf der Website des MEiN zu finden.
Es können nur Anträge gefördert werden, die sowohl in Polen als auch von der DFG nach den jeweils vorgeschriebenen Begutachtungsverfahren zur Bewilligung vorgeschlagen wurden. Über die endgültige Förderung entscheidet ein deutsch-polnisches Gremium, das von DFG und MEiN nominiert wird.
Ansprechpartner bei der DFG: Dr. Torsten Fischer, Tel. 0049/228/885-2372; E-Mail: torsten.fischer.mail.dfg.de
Ansprechpartner beim MEiN: Dr. Jan Calak, Tel. 0048/22/625 51 55, E-Mail: jan.calak.mail.mein.gov.pl