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Forschung zur Arbeitsgestaltung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) investiert in den kommenden fünf Jahren rund 70 Millionen Euro in die Forschung zur Arbeitsgestaltung. Die Personalentwicklung könne einen wichtigen Beitrag zur Innovationsfähigkeit Deutschlands leisten, sagte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn.
Der fortlaufende Wissenszuwachs solle in Managementkonzepte und -instrumente integriert werden. Bulmahn wies auf die gesellschaftlichen Prozesse hin, von denen erfolgreiche Produkte, Verfahren und Arbeitsmethoden abhingen. Arbeiten und Lernen seien nicht voneinander zu trennen. Mit dem Förderprogramm sollen Methoden entwickelt werden, mit denen die Beschäftigten ihr Können in die Arbeitswelt einbringen und ihre Kompetenzen dort weiter entwickeln.
Einer der Schwerpunkte ist die Entwicklung einer neuen Wertschöpfungspartnerschaft von Unternehmen und Kunden. Neue Produkte werden immer öfter von den individuellen Bedürfnissen der Abnehmer ausgehend entwickelt. In der Informationstechnologie ist dies heute schon bei den so genannten Open-Source Entwicklungen der Fall. Hier werden von einer gemeinsamen technologischen Plattform aus individuelle Lösungen möglich gemacht.
Das neue Konzept knüpft an das BMBF-Programm "Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit" an. Dieses brachte Lösungen für die Gestaltung von Unternehmenskulturen, die Arbeit im E-Business sowie zu Fragen des demografischen Wandels und der Nachhaltigkeit. Beteiligt waren vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen.
Informationen erhalten Sie beim:
Projektträger Arbeitsgestaltung und Dienstleistung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn
Tel.: 0228-3821-121
Fax: 0228-3821-248