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DFG und Wissenschaftsrat begrüßen Einigung über Exzellenzinitiative
Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Ernst-Ludwig Winnacker, und der Vorsitzende des Wissenschaftsrates (WR), Professor Karl Max Einhäupl, begrüßen, dass sich Bund und Länder heute auf die "Exzellenzinitiative zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen" geeinigt haben.
Bund und Länder werden der DFG zur Durchführung des Programms - vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch die gesetzgebenden Körperschaften - ab 2006 bis 2011 insgesamt 1,9 Milliarden Euro zusätzliche Mittel für drei Förderlinien zur Verfügung stellen.
- Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
- Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung
- Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung
Antragsberechtigt werden Universitäten sein, jeweils vertreten durch ihre Leitung. Beabsichtigt ist, etwa 40 Graduiertenschulen mit jeweils rund 1 Million Euro pro Jahr und etwa 30 Exzellenzcluster mit jeweils rund 6,5 Millionen Euro pro Jahr zu fördern. Die Förderung in der dritten Förderlinie (Zukunftskonzepte) setzt die positive Bewertung von mindestens einem Exzellenzcluster und mindestens einer Graduiertenschule voraus. Auf diese dritte Förderlinie werden zusätzliche Mittel in substanzieller Höhe entfallen, die im Einzelfall den in den beiden ersten Förderlinien jeweils ausgeschütteten Mitteln vergleichbar sein können.
Das Programm wird - sobald die rechtlichen Voraussetzungen zu seiner Finanzierung geschaffen sind - von der DFG in allen drei Förderlinien ausgeschrieben. Die DFG wirkt bei der Durchführung mit dem Wissenschaftsrat zusammen. Der Förderzeitraum beträgt jeweils fünf Jahre. Die Antragstellung erfolgt in zwei Stufen (Antragsskizzen und Vollanträge). Universitäten, die beabsichtigen, sich zu bewerben, werden bis zum 1. August um eine Absichtserklärung gebeten. Die genauen Förderbedingungen werden im Laufe des August 2005 festgelegt und den Universitäten übermittelt. Die Übersendung der Antragsskizzen wird danach bis Ende September 2005 erwartet.
In den Geschäftsstellen der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates stehen Ihnen als Ansprechpartner/innen zur Verfügung:
Für die erste und zweite Förderlinie: Dr. Beate Konze-Thomas, Tel.: 0228/885-2254, E-Mail: beate.konze-thomas.mail.dfg.de
Für die Förderlinie "Graduiertenschulen": Dr. Jörg Schneider, Tel.: 0228/885-2424, E-Mail: joerg.schneider.mail.dfg.de
Für die Förderlinie "Exzellenzcluster": Dr. Klaus Wehrberger, Tel.: 0228/885-2355, E-Mail: klaus.wehrberger.mail.dfg.de Dr. Anne Lipp, Tel.: 0228/885-2423, E-Mail: anne.lipp.mail.dfg.de
Für die Förderlinie "Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung": Dr. Sabine Behrenbeck, Tel.: 0221/3776-234, E-Mail: behrenbeck.mail.wissenschaftsrat.de